Geschenke fürs Tier

Geschenke fürs Tier

Weihnachten oder Geburtstag, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Feiert ihr auch meine lieben Leser*Innen die Geburtstage eurer Tiere?

Tiere erhalten GeschenkeWir feiern mit unseren Tieren keine Partys, aber wir überlegen uns gern etwas Besonderes für den Tag.

Natürlich geht es schon mit dem Futter los, wenn ich Zeit finde backe ich gern Hunde-Plätzchen für das Geburtstags-Tier. Falls es nicht klappt, kochen wir ein leckeres Mahl. Da wir nicht barfen, ist alles aus frisch zubereitetem Fleisch für meine Tiere ein Fest. Weiter geht es dann natürlich mit dem Spaziergang; ich versuche dem Geburtstags-Tier einen ganz besonders spannenden und abwechslungsreichen Gang zu ermöglichen.

Meine Familie hat mich zunächst belächelt und fand es seltsam, weil Tiere das Konzept der Geschenke nicht verstehen und sich aus solchen Anlässen wirklich nichts machen. Mittlerweile gibt es auch von der „Hunde-Oma“ ein Leckerchen Extra am Geburtstag und zu Weihnachten ein Extra Päckchen sowohl für Nala wie auch für Felix.

 

 

Katze liegt auf GeschenkDieses Jahr ist der kleine Kater Charlie bei uns eingezogen. Auch er wird sich über Geschenke vom „Christkind“ freuen dürfen.

Natürlich habe ich auch für meine Doggies Weihnachtsgeschenke, diese dürfen sie auch an Heiligabend selbst auspacken. Felix bekommt dieses Jahr einen neuen Quietschie-Knochen, Nala bekommt einen großen Beutel ihrer Lieblings-Leckerchen (Kaninchenohren mit Fell) und mein kleiner Kater bekommt einen großen Beutel Spielzeug-Mäuse.

 

Wie oben erwähnt machen sich Tiere nichts aus solchen Tagen, aber sie freuen sich trotzdem über einen Tag mit extra viel Aufmerksamkeit, da uns Berufstätigen oft die Zeit davon rennt und die Lieblingstiere vielleicht an manchen Tagen zu kurz kommen. Da ist es schön sich diesen einen Tag wirklich nur um sein Tier kümmern zu können und viele unwichtige Dinge hinten anzustellen.

Auch die Tiere zu beschenken ist ein eher irrationales Verhalten aus tierischer Sichtweise, aber wir Menschen haben große Freude daran. Ich freue mich sehr, wenn meine Tiere das selbstgemachte Spielzeug annehmen und tatsächlich damit spielen. Habe ich mir doch vorher tagelang den Kopf darüber zerbrochen und Gedanken gemacht, womit ich sie überraschen kann. Am schönsten ist es dann, wenn wir gemeinsam die neuen Spielsachen ausprobieren können.

Fazit: Ich kann mir keine Daten merken, weder die Geburtstage meiner Familienmitglieder noch Jahrestage, aber die Geburtstage meiner Tiere weiß ich alle aus dem Kopf. Denn diese Tage sind für meine Tiere reserviert.

Wie feiert ihr die Geburtstage eurer Lieblinge?
Erzählt mir was ihr euren Schätzen zuletzt verschenlt habt. Haben sie sich darüber gefreut?

Katzen-Spiele

Katzen-Spiele

Was Charlie gern spielt, wie er spielt, warum er gern mit uns spielt und warum es manchmal nur mit Hund Felix am besten ist.

Charlie ist ein ganz typischer kleiner Kater. Deshalb interessieren ihn Jagd-Spiele am meisten. Alles was sich bewegt ist interessant und was sich von ihm weg bewegt muss gejagt werden.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Kleine Spiel-Mäuse sind zurzeit am beliebtesten.

Das Problem bei diesen kleinen Spielzeugen ist nur, dass sie immer unter den Schränken verschwinden. Charlie liegt dann vor dem Schrank und versucht ganz unbeholfen mit seinen Pfötchen die Maus zum Wiedererscheinen zu bewegen. Leider mit dem Ergebnis, dass die Spiel-Maus immer weiter unter dem Schrank verschwindet. Dieses furchtbare Missgeschick wird lautstark mit herzzerreißendem Miauen kommentiert. Dann fühlen wir „Katzen-Eltern“ uns natürlich dazu verpflichtet den Kater bei der Suche zu unterstützen.

Taucht die gewünschte Maus wieder unter dem Schrank hervor, ist sie meist nur noch eine kurze Zeit interessant. Denn ich glaube, dass mein Kater eine große Freude daran hat uns dabei zu zusehen, wie wir nach seinen Spielsachen fischen, als danach damit weiterzuspielen.

 

 

Ich wollte meinen kleinen Kater mit einer Herausforderung überraschen und habe ihm ein Fummelbrett aus unserem Sortiment mit Leckerchen bestückt.

Charlie tut fast alles für Futter, so auch mit dem Fummelbrett. Er war sehr beschäftigt damit die Bröckchen zwischen den Stäben zu manövrieren. Als alles Futter abgeräumt war, schaute er erwartungsvoll und fragte nach einem Nachschlag. Da konnte ich natürlich nicht „Nein“ sagen.
Ein weiteres Spielzeug an dem er seine Geschicklichkeit und sein schlaues Köpfchen gern trainiert ist die Fummel-Box. Hier ist es allerdings etwas schwieriger an die Leckereien zu kommen. Das erfordert sehr geschickte Pfötchen.

Wie alle Spielzeuge sind auch diese Herausforderungen nur eine gewisse Zeit spannend, dann muss etwas Neues her.

Charlie ist ein Bürokater, er begleitet uns jeden Tag zur Arbeit. Hier erfahrt ihr mehr über seine genauen Tätigkeiten als Produkttester und seine Lieblings-Schlafplätze.
Der schlaue Kater hat sich eine ganz besondere Methode ausgedacht. Ist ihm in unserem Büro langweilig läuft er über die Schreibtische und legt sich sehr gern auf die Tastatur, das kommt euch sicher bekannt vor. Natürlich ist es uns manchmal nicht möglich uns sofort dem Kater zu widmen, dann fängt Charlie an mit den Büro-Utensilien zu spielen. Die fallen schon mal runter, ein jämmerliches Miauen erinnert dann daran das der Kater das Heruntergefallene unbedingt benötigt. Schon hat er sein Ziel erreicht, er bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit.

Natürlich versuche ich dann eine kurze Pause einzulegen und mit Charlie zu spielen.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Mit einem Federpuschel bewaffnet, lasse ich Charlie über seine Büro-Cat-Wall flitzen. Dabei streiche ich mit dem Puschel über die Säulen und lasse ihn blitzschnell verschwinden. Charlies Jagd-Instinkte sind in Alarmbereitschaft und er ist hochkonzentriert. Hin und wieder lasse ich ihn den Puschel fangen, damit die Jagd erfolgreich ist. Zum Beenden lege ich das Spielzeug hin, so verliert Charlie schnell das Interesse daran und widmet sich anderen Dingen.

 

 

 

Das schönste Ritual allerdings haben Kater Charlie und Hund Felix jeden Morgen nach dem Aufstehen.

Dazu muss ich erwähnen, dass mein kleiner Rüde Felix gern mal ausschläft, dass aber nicht mehr möglich ist, weil der Kater beschäftigt werden will.
Charlies Spielaufforderung geht so: Felix schläft seelenruhig, Charlie ist munter. Also schleicht der schlaue Kater um Felix herum, um zu prüfen ob der Hund von allein wach wird. Meist ist Felix schon wach, möchte aber nicht gern aufstehen. Also greift Charlie zu seiner Geheimwaffe: einem stimmgewaltigen Miauen. Da kann Felix nicht mehr weghören und läuft zu Charlie, um zu schauen was passiert ist. Das nimmt Charlie sofort als Einladung zum wilden Spiel. Die beiden jagen sich durch die Wohnung, kabeln wild auf dem Teppich und zwicken sich gegenseitig in die Pfoten.

Das wilde Spiel geht so lange gut, bis sich eine Hündin einmischt. Denn Nala besteht auf ihren Schönheitsschlaf. Aber Jungs wären nicht Jungs, wenn sie das lange durchhalten würden ohne zu spielen. Dann fängt Felix an Charlie vorsichtig mit seiner Schnauze zu schubsen, bis der Kater aufspringt und Felix spielerisch angreift. So geht es dann weiter bis einer der beiden aufgibt.

Die Zwei waren nicht von Anfang so dicke Freunde. Als Charlie bei uns eingezogen ist, war er gerade 3 Monate alt und ein Winzling. Die Zusammenführung war ein hartes Stück Training, es hat sich am Ende ausgezahlt und wir sind sehr glücklich darüber. Hier könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen, wie aus dem kleinen Kater und dem Rüden Felix die besten Freunde wurden.

Zu Anfang mussten wir uns daran gewöhnen, wie wild die beiden spielen und haben sehr aufgepasst, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen. Mittlerweile wissen wir das sich beide, sowohl Kater wie auch Hund gut zur Wehr setzen können. Nun können wir es genießen den beiden beim Spielen zu zuschauen.

Fazit: Es ist ein großer Spaß sowohl für uns als auch für die Hunde mit dem Kater zu spielen. Er zwingt uns dazu kreative Pausen einzulegen und auch mal vom Handy aufzublicken. Auch der abendliche Film kann selten ohne das Kater-Bespaßen auskommen. Und sind wir nicht schnell genug zur Stelle, erinnert uns Charlie lautstark daran, dass ihm jetzt langweilig ist und nicht später!

Wie spielt ihr mit euren Lieblingen? Habt ihr auch Spiel-Rituale? Ich freue mich auf eure Geschichten.

 

Freigang – Hauskatzen sind Haustiere

Freigang – Hauskatzen sind Haustiere

Das Thema Freigang für Katzen spaltet leider die Gemeinschaft der Katzenliebhaber.

Ich möchte auch gern meine Meinung zu diesem Thema niederschreiben. Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen euch meine Argumente gegen einen unkontrollierten Freigang vorzustellen. Alle Befürworter, auch die des ungesicherten Freigangs, sind herzlich eingeladen diesen Beitrag zu kommentieren.

Vorneweg möchte anmerken, dass ich zwei ganz wunderbare Hunde halten darf. Nala und Felix sind kleine Terrier-Mixe und könnten charakterlich nicht unterschiedlicher sein

Nala und Felix unterwegs im Wald

 

Die Spaziergänge mit den beiden finden nur selten ohne Leine statt. Das hat unterschiedliche Gründe: Nala ist ein sehr unsicherer Hund und bleibt bei herannahender Gefahr stehen oder läuft weg. Sie lässt sich dann nur schwer abrufen. Felix dagegen ist ein echter Macho; die Straße unter seinen Pfoten gehört ihm und die verteidigt er. Außerdem ist Felix ein leidenschaftlicher Jäger. Er rennt gern allem hinterher, was sich von ihm wegbewegt: Tieren, Joggern und Fahrradfahrern. Aus diesen Gründen ist es uns unmöglich die Hunde unangeleint streunern zu lassen.

 

 

Und an dieser Stelle muss ich fragen:
Meine Hunde haben das Privileg, dass ich sie mit Hilfe der Leine vor Gefahren beschütze. Meinen Kater soll ich all diesem aussetzen?

Das, meine lieben Leser, passt für mich leider nicht zusammen.

Wir wohnen in einer Großstadt und sind jeden Tag Zeuge davon, wie rücksichtslos viele Menschen miteinander umgehen. Da erstaunt es mich leider umso weniger, wenn ich die traurigen Plakate lesen muss: Schmusy entlaufen, wer hat Murkelchen gesehen oder Blacky wird vermisst.

 

Meine lieben Katzenhalter ihr habt für ein ganz wunderbares Tier die Verantwortung übernommen. Macht etwas daraus!

Die Abenteuerlust einer Katze darf niemals unterschätzt werden

Das gilt für alle Freigänger genau so wie auch für alle Stubentiger. Katzen bringen sich selbst oft in Gefahr. Da ist es doch unsere Aufgabe, sie davor zu beschützen. In einer Wohnung können wir die Gefahrstellen absichern. Bei uns ist es beispielsweise die Küche. Sobald wir die Wohnung verlassen und Charlie allein zu Hause bleibt, schließen wir die Küchentür zu. Sein Futterplatz befindet sich nicht in der Küche. Deshalb ist es für ihn nicht tragisch einige Zeit auf diesen Raum zu verzichten. Der Balkon ist bisher auch noch nicht katzensicher gestaltet. Deshalb bleibt er natürlich auch zu.

Nun sagen alle Freigang-Befürworter bestimmt ganz aufgeregt: „Aber die Katze will nach draußen.“ Das stimmt, Tiere halten sich gern an der frischen Luft auf. Eine andere Aufgabe haben die wenigsten Katzen heutzutage: jagen ist ja nicht mehr notwendig mit einem vollen Napf.

Also sind wir Halter in der Pflicht

Wir haben uns dafür entschieden einem Lebewesen Obdach zu bieten. Deshalb sind wir auch ab dem ersten Tag dafür verantwortlich, dass es dem Tier gut geht. Das beinhaltet: ausgewogene Ernährung, eine saubere Toilette, ein ausreichendes Angebot an Schlaf- und Rückzugsmöglichkeiten und natürlich unsere Aufmerksamkeit. Die Interaktion ist wichtig! Junge Katzen spielen für ihr Leben gern, so trainieren sie ihre Sinne für die Jagd. Später werden viele Katzen ruhiger und beobachten lieber ihre Umgebung. Aber das bedeutet nicht, dass sie deswegen weniger Lust haben zu spielen! Sie wollen nur richtig aufgefordert werden. Ältere Katzen und Katzen-Senioren können mit Intelligenz-Spielzeug gut herausgefordert werden. Such-Spiele können bis ins hohe Alter großen Spaß machen.

Einen Ausgleich zum Freigang zu finden, bei dem Katze und Halter zusammen etwas unternehmen ist wichtig. Die starke Bindung, die daraus entstehet und das Vertrauen eurer Stubentiger zu euch als Halter kann kein Freigang der Welt aufwiegen.

Eine großartige Alternative ist der kontrollierte Ausflug nach draußen. Das beinhaltet ein langes gemeinsames Training; alles muss erarbeitet werden: vom Geschirr anlegen bis zu den ersten Schritten in die Natur. Hier könnt ihr das Vertrauen eurer Katze zu euch auf die Probe stellen, denn das Geschirr-Anlegen benötigt einige Tage Training. Dazu habe ich euch hier einige Tipps aufgeschrieben, eine sehr gute Anleitung zum Start mit dem Training gibt es auf dieser Seite: https://blogkatzen.de/
Bitte erwartet keine Wunder von euren Katzen und zeigt ihnen alles mit viel Geduld. Jeder kleine Fortschritt wird euch unglaublich stolz machen und jeder große Rückschritt wird euch klar machen: ihr trainiert mit einer Katze!

Dieses gemeinsame Training wird eure Bindung stärken. Ich kann davon voller Überzeugung schreiben, denn mein kleiner Kater hat seit einigen Tagen sein Geschirr an! Er läuft sogar schon in der Wohnung und auf dem Balkon mit Leine. Als Katzen-Mama könnte mich mein kleiner Charlie kaum stolzer machen. Auch dass er mich dabei beobachtet, wie ich die Leine in der Hand halte zeugt für mich von großem Vertrauen. Die kleinen Ausflüge auf den Balkon lasten ihn zurzeit sehr aus. Das Abschnüffeln der Pflanzen und die Geräuschkulisse verunsichern ihn zunehmend weniger. Ich freue mich schon sehr auf unseren ersten gemeinsamen Ausflug auf eine Wiese.

Fazit: Freigang darf nicht als Alibi genutzt werden, um die Katze draußen auszusetzen und sich selbst zu überlassen. Unsere Mitbewohner beschäftigen sich gern mit uns und brauchen unsere Aufmerksamkeit. Heutzutage ist es leicht tolle Anleitungen für gemeinsame Spiele und Trainigs-Einheiten zu finden. Genießt die gemeinsame Zeit!

Was denkt ihr über Freigang? Darf eure Katze/Kater unkontrolliert nach draußen? Oder seid ihr auch ein Spaziergänger?
Erzählt mir was ihr darüber denkt, und warum ihr euch so entschieden habt.

Wie mein Kater die Welt entdeckt

Wie mein Kater die Welt entdeckt

Katzen sind von Natur aus neugierig, aber sehr misstrauisch.

Das ist auch gut so denn so schützen sie sich selbst vor Gefahren.
Also wie kann ich meinem Kater seine Welt zu Hause und im Büro zeigen und ihm Vertrauen vermitteln?
Charlie ist einfach in der „Handhabung“, denn er ist sehr mutig und frisst für sein Leben gern.

Deshalb musste ich zwei Dinge miteinander verknüpfen: Neues ausprobieren ist lecker!

Aber was sich so einfach liest, ist in der Praxis weitaus schwieriger umzusetzen. Denn jeder weiß: was Katze nicht mag, macht Katze nicht! Mein Kater Charlie ist da nicht anders.

Charlie in der Hängematte

Seinen Kratzbaum nutzt Charlie hauptsächlich zum Schlafen in seiner Lieblingshängematte. Diese hat er von Anfang an gut angenommen, den Rest vom Kratzbaum meidet er.
Deshalb habe ich mir eines Abends ein paar Leckerchen zu Seite gelegt und habe angefangen mit Charlie das Kratzbaum-Klettern zu üben.

 

 

 

 

 

 

Motiviert klettert der kleine Kater seinen Kratzbaum hoch.

Ich habe ihm ein Leckerchen an einer Stelle im Kratzbaum hingelegt und habe mit dem Finger daneben klopft. So wusste er wo er sich etwas Leckeres abholen konnte. Eine Herausforderung waren die Säulen, denn ich musste das Leckerchen so halten, dass sich das Klettern lohnt, ansonsten hat er sich einfach lang ausgestreckt. Oder er sprang auf ein Podest in unmittelbarer Nähe meiner Hand. Dafür habe ich ihn natürlich auch belohnt, denn das erfordert Köpfchen.

 

 

 

 

Dieses Training habe ich mit meinem Kater natürlich häufiger wiederholt und nun ist es unser Abend-Ritual geworden.
Charlie fordert mich abends auf mit ihm zu üben.

Dieses Ritual ist mein kleiner Geheimtipp, um Charlie an Neues zu gewöhnen. Denn mein kleiner Kater vertraut mir und weiß wo ich mit dem Finger klopfe ist etwas Leckeres zu essen und es ist ungefährlich für ihn.

Der neue Kratzbaum muss erkundet werden.

Charlie hat als Büro-Kater natürlich immer die Möglichkeit alle ausgestellten Kratzbäume und an den Wänden befestigte Klettermöbel zu testen.
Wie aus Charlie ein Büro-Kater geworden ist, könnt ihr hier nachlesen.

Die ersten Schritte auf den neuen Kletterbäumen machen wir natürlich immer zusammen, und zwar mit unserem Ritual. Ich verstecke Leckerchen erst mal in kleinen Abständen zu einander. Charlie hat so die Möglichkeit langsam Neues und Unbekanntes zu erkunden, und zwar mit Begleitung. Fühlt sich der kleine Abenteurer sicher lasse ich die Leckerchen-Abstände immer größer werden. So muss er sich manchmal anstrengen, um an die Beute zu kommen.

 

 

Hat ihn dann die Abenteuerlust endgültig gepackt, erkundet er gern allein seine Kletterwände.

Dieses Training hat dazu beigetragen, dass die Bindung zwischen Charlie und mir stärker geworden ist. Er ist aufmerksamer geworden wenn ich mit ihm trainiere und er beobachtet mich genau. Da ich selten Kommandos benutze, muss sich Charlie auf meine Körperhaltung und meine Hände konzentrieren. Er hat sich angewöhnt die Trainingseinheiten zu kommentieren, besonders wenn ich etwas von ihm erwarte, er aber so gar nicht damit einverstanden ist. Auch lässt er mich wissen, wenn er eine Pause benötigt und wir doch besser einfach nur spielen sollen. Das belohne ich auch sehr gern, denn er bietet mir was anderes an, anstatt wegzulaufen.

Als Mitbewohner einer tierischen WG ist es für unseren Stubentiger wichtig zu wissen, auf wen er sich verlassen kann und wer ihn beschützen kann.

Die täglichen Übungen haben Charlie vermittelt, dass wir gut in der Lage sind ihn vor den Mitbewohner-Hunden zu beschützen. Falls Nala ihre Mütterlichkeit wieder zu ernst meint und das viele Putzen dem Kater zu viel wird, kommt er gern petzen und versteckt sich bei uns. Auch Felix meint es manchmal zu gut mit wilden Spielen, da möchte Charlie dann auch mal Pause.

Fazit: Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier zu schaffen ist wichtig und macht sehr viel Spaß. Das Selbstvertrauen einer jungen Katze kann nur durch Ausprobieren gefördert werden. Ihr als Halter könnt euren Mitbewohner mit kleinen Trainingseinheiten dabei unterstützen.

Es ist ein schönes Gefühl so viel Vertrauen geschenkt zu bekommen.

Wie erkunden eure Lieblinge neue Dinge? Sind sie auch so neugierig wie Charlie?
Erzählt mir wie ihr euren Stubentigern Neues zeigt.