Gesunde Ernährung = Gesunde Bewegung

Gesunde Ernährung = Gesunde Bewegung

Wer sich viel bewegt, benötigt gesunde Ernährung und wer sich gesund ernährt, bewegt sich gern und viel.

Dieser Grundsatz ist nicht neu und vermutlich jedem bekannt. Auch wissen wir alle, welche Nahrungsmittel gesund sind und welche unserer Gesundheit nicht immer zuträglich.

Dasselbe gilt für unsere Katzen!

Wer häufiger auf Facebook in verschiedenen Foren unterwegs ist, kennt sie, die erhobenen Zeigefinger zum Thema: „richtige Ernährung unserer Katze“.
Es ist wichtig sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die These „Unsere Minka hat immer vom Tisch bekommen und ist auch alt geworden“ trifft nur bedingt auf die meisten Katzen zu.
Denn wir wissen mittlerweile, dass unsere Katzen ausschließlich Fleischfresser sind.
Natürlich gibt es die „Ausnahme-Katze“, die auch mal gern Gemüse nascht. Die Regel ist das aber eben nicht.

Richtig Füttern für ein langes und aktives Leben

Aber wie genau füttert man denn nun richtig?

Dazu gibt es keine eindeutige Aussage, denn so verschieden unsere Katzen sind, so unterschiedlich ist auch Ihr Fressverhalten. Junge Katzen sollen jederzeit Zugang zum Futter haben, um zu lernen, wann das Sättigungs-Gefühl einsetzt. Das kann mitunter bei einigen kleinen Katzen dazu führen, dass sie trotz allem über ihre Maßen fressen.
Erwachsene Katzen sollen dann regelmäßig, dabei spricht man von 2-3 Mal am Tag, Futter bekommen. Die Futtermenge ist dabei Abhängig von Rasse und Körpergröße.

Wichtig ist hierbei ein gesundes Maß zu finden. Ähnlich wie bei uns Menschen ist es wichtig auf die Menge zu achten. Denn sowohl zu viel, wie aber auch zu wenig Futter sind für deine Katze ungesund.

Füttern im Mehr-Katzen Haushalt

Wer zwei oder mehr Katzen ein Zuhause bietet, weiß, dass nicht alle Tiere gleich fressen.
Der eine mäkelt vielleicht rum, der andere putzt dagegen regelmäßig die Näpfe leer.
Hier kann ein Futterautomat für Abhilfe sorgen, falls eine getrennte Fütterung nicht möglich ist.

Was ist denn aber gutes Futter und wie fördert es die gesunde Bewegung?

Gutes Futter hat einen hohen Fleischanteil, die Bestandteile sind genau deklariert und nachvollziehbar ausgewiesen.

Ein Beispiel einer echten Katzenfutter-Zusammensetzung:
65% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Rind, Geflügel, Schwein, 8% Putenherzen), Mineralstoffe.

Bei dieser Deklaration stellen sich mir sofort mehrere rein mathematische Fragen:
– was sind die restlichen 35%?
– zu wieviel % ist genau Rind-, Geflügel-, Schweinefleisch in dem Futter?

Die zweite Frage, die sich mir dabei stellt ist: warum enthält dieses Futter überhaupt Schweinefleisch?

Ein anderes Beispiel auch einer echten Katzenfutter-Zusammensetzung:
99,6 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (100 % Bio-Ente), 0,2 % Pfifferlinge, 0,2 % Mineralien

Hier ist genau aufgeführt was alles zu welchen Anteilen im Katzenfutter enthalten ist.

Das ist das Futter, das meine Kater nun gefüttert bekommen. Nach der aufregenden Futterumstellung (hierzu folgt ein Blog-Beitrag), haben wir ziemlich schnell eine Veränderung bei allen drei Katern festgestellt. Sie wollten sich mehr bewegen!

Katzen-Action!

Charlie und Pauli auf der Cat Wall

Zwei Kater machen es sich hoch oben richtig bequem

Auf gutes Futter folgt gesunde Bewegung. Junge Katzen benötigen ausreichend Bewegung, um ihre Muskeln zu trainieren, ihren Jagd-Instinkt zu schärfen und ihre Geschicklichkeit zu perfektionieren. Das müssen wir Halter, Besitzer, Mamas und Papas, fördern, indem wir es unseren Lieblingen ermöglichen, den natürlichen Bewegungsdrang auszuleben.

Gutes Futter verändert allerdings nicht die genetische und charakterliche Konstitution deiner Katze. Katzen-Rassen, die von Natur aus ruhiger sind, werden es weiterhin bleiben; allerdings werden sie vermutlich etwas längere Spiel-Einheiten einfordern. Auch Katzen, die etwas gemächlicher sind, werden es bleiben, obwohl auch die Gemütlichen Experten gern 5 Minuten lang intensives Spiel zu schätzen wissen.

Gesunde Bewegung fördern

Was ist gesunde und natürliche Bewegung?

Dazu muss man wissen wie sich Katzen bewegen.
Katzen bewegen sich um zu jagen, um ihre Umgebung auszukundschaften und um zu streunern. Wenn Katzen jagen, tun sie das aus einem Versteck heraus, indem sie sich vorher geschützt auf die Lauer gelegt haben. Die Umgebung wird oft von einem erhöhten Platz aus erspäht und beobachtet. Das Streunern erfolgt ebenerdig und gern unentdeckt.

Damit wissen wir schon was für verschiedene Möglichkeiten wir unserer Katze anbieten müssen:

  •    Ein Versteck zum Auflauern
  •    Einen erhöhten Platz zum Beobachten
  •    Ausreichend Fläche zum Streunern und Flanieren.

Das alles müssen wir dabei beachten, wenn wir den richtigen Kratz- und Kletterbaum auswählen. Zu den natürlichen Bewegungen kommen die persönlichen Vorlieben der Katze. Nicht jede Katze versteckt sich gern in einer Höhle, nicht jede Katze mag es bis unter die Decke zu klettern und nicht jede Katze springt einen Meter hoch.

Welche Klettermöbel benötigt meine Katze?

Die gesunde Bewegung beginnt mit der guten Ernährung und dem natürlichen Bewegungsdrang. Wieviel sich eine Katze bewegen möchte, können wir nur bedingt beeinflussen. Wir können unseren Lieblingen aber genug Raum schaffen und verschiedene Angebote machen.

Beachte hierbei welche Vorlieben deine Katze hat.

Grob vereinfacht können wir Katzen in drei verschiedene Kategorien einteilen, die uns dabei helfen das richtige Mobiliar für sie auszuwählen.

Die schüchterne Katze: versteckt sich gern, ist gern für sich, spielt gern allein, genießt ihre Ruhe in einer Höhle, klettert gern ganz nach oben, um die Umgebung genau zu beobachten, um Bedrohungen früh genug erspähen zu können.

Die gemütliche Katze: schläft gern, mag Gesellschaft, aber keine Aufregung, sucht sich bequem zu erreichende Plätze für ihre Beobachtungen, wählt ihre Lieblingsplätze sorgfältig nach Gemütlichkeit und Komfort aus, spaziert gern in ihrer Umgebung herum und weiß sich durchzusetzen.

Die aktive Katze: spielt gern, jagt alles was sich bewegt und sich zum Spielen eignet, klettert gern hoch und nutzt dazu alles als Kletterhilfe, Schlafplätze sind gleichzeitig Beobachtungsposten, benötigt viel Auslauf, bzw. viele verschiedene Klettermöglichkeiten.

Hierbei handelt sich lediglich um eine grob vereinfachte Einteilung, natürlich sind Kombinationen und verschiedene andere Typen möglich.

Kletterturm sky

Ein deckenhoher Kletterturm

Die gesunde Bewegung für die schüchterne Katze

Die schüchterne Katze benötigt ein gemütliches Versteck ebenso wie einen deckenhohen Kletterbaum mit hoch oben angebrachten bequemen Liegeplätzen. Du kannst deiner schüchternen Katze ebenfalls mit einer Cat Wall eine Freude machen, denn hier kann sie über unterschiedliche Ebenen klettern und sich ausreichend bewegen, um zu ihrem Lieblings-Versteck zu gelangen. Der deckenhohe Kletterbaum und die Cat Wall sind hervorragend dazu geeignet mit deiner Katze daran zu Spielen und sie so zu mehr Bewegung aufzufordern.

 

Ein gemütlicher Kletterbaum

Ein gemütlicher Kletterbaum

 

Die gesunde Bewegung für die gemütliche Katze

Es wäre falsch zu behaupten, dass gemütliche Katzen ausschließlich schlafen und sich gar nicht bewegen. Sie bewegen sich anders, aber genauso gern, wie alle anderen Katzen.

Deshalb benötigen sie Kratz- und Kletterbäume, die sie zwar etwas herausfordern aber nicht überfordern. Kleine Kletterhilfen sind erlaubt und erwünscht, aber auch ein oben angebrachter gemütlich eingerichteter Platz wird zur Herausforderung die gern erobert wird. Auch angepasste Cat Walls können für gemütliche Katzen ein tolles Abenteuer bieten und sie so zu mehr Bewegung motivieren.

Die gesunde Bewegung für die aktive Katze

Vorne weg: aktive Katzen benötigen nicht mehr und nicht weniger Platz als andere Katzen. Sie benötigen allerdings ein anderes Angebot an Ausstattung. Katzenrassen wie Bengalen, Abessinier oder Waldkatzen haben einen hohen natürlichen Bewegungsdrang. Diesem gerecht zu werden ist nicht schwer. Mit verschiedenen Klettermöbeln und Kratzbäumen kannst du deiner Katze einen tollen Kletterpark anbieten. Das aktive Spielen darf dabei nicht vergessen werden.

Die gesunde Bewegung jeder Katze fördern

Alle Katzen haben das natürliche Bedürfnis ihre Krallen zu wetzen und sich dabei zu dehnen: das sogenannte „Katzen-Joga“. Dazu benötigen sie ausreichend hohe Säulen oder entsprechend waagerecht angebrachte Kratzflächen. Die Krallenpflege kannst du spielerisch unterstützen, indem du deine Katze mit Hilfe von unterschiedlichen natürlichen Spielzeugen zum Spielen aufforderst. So kannst du deine Katze herausfordern und ihre Geschicklichkeit dabei trainieren.
Tipp: vergiss die Belohnung nicht beim Jagen. Wenn du eine Angel benutzt, lass deine Katze ihre Beute fangen, denn so wird sie positiv bestärkt ein guter Jäger zu sein. Beim Spielen mit einem LED-Pointer kannst du ab und zu Leckerchen werfen, damit kein Frust entsteht, weil sich der Lichtpunkt nicht fangen lässt.

Auch das Klettern kann mit Hilfe interessanter und natürlicher Spielzeuge geübt und trainiert werden. Ob am Kletterbaum oder an der Cat Wall: das gemeinsame Spielen und Entdecken macht zusammen viel mehr Spaß. Es stärkt zudem eine vertrauensvolle Bindung zu deiner Katze.

Fazit: Ob deine Katze bis ins hohe Alter gesund und beweglich bleibt, hängt von diesen beiden Faktoren ab: katzengerechte Ernährung und ausreichende Bewegung.

Durch das gemeinsame Spielen und ein abwechslungsreiches Angebot an verschiedenen Klettermöglichkeiten kannst du das Zusammenleben interessant gestalten. Dabei ist es wichtig das richtige Angebot auszuwählen. Beobachte deine Katze und passe den Kletterbaum oder die Cat Wall an ihre ganz eigenen Bedürfnisse an.

Teile gern deine Erfahrungen mit mir. Oder hast du Fragen zum Thema Ernährung und Bewegung? Dann schreibe mich bitte an. Ich freue mich.

 

Katzen kratzen – über das spielerische Lernen

Katzen kratzen – über das spielerische Lernen

Katzen kratzen

Katzen sind perfekte Jäger, ihr Körper ist für die lautlose Jagd komplett ausgestattet.
Sie können im Dunkeln fast genauso gut sehen wie im Hellen. Ihre Schnurrhaare verraten jede Bewegung der aufgelauerten Beute. Ihr Gehör lässt sie alles genau orten. Die lautlosen Samtpfoten ermöglichen das geräuschlose anschleichen, um dann mit den perfekten Werkzeugen zu zuschlagen.

Lucky spielt mit dem Fell-Wedel

Lucky spielt mit dem Fell-Wedel

 

Die Katzenpfote ist einmalig in der Tierwelt, denn die Katze kann ihre Krallen nach Belieben ausfahren und wieder einziehen. Die Krallen dienen ihr allerdings nicht nur zur Jagd und zum Zerlegen der Beute. Sie sind zusätzlich ein optimales Kletterwerkzeug.

 

 

 

 

 

Werkzeuge müssen gepflegt werden.

Für die optimale Pflege der Katzenkralle benötigt deine Katze die richtigen Kratz-Utensilien.

Kratzstation:
An der Boden-Kratzstation lernt deine Katze, wie Sisalsäulen zum Kratzen genutzt werden können. Hier kannst du mit ihr das Kratzen üben und sie an die angenehme und krallenfreundliche Sisaloberfläche gewöhnen

Kratzbretter:
Stabile Kratzbretter sind eine gute Ergänzung zu Kratzsäulen. In unterschiedlichen und individuellen Abmessungen erhältlich, kannst du so praktische Kratzstellen für deine Katze einrichten.

Sisal- und Hanfsäulen:
Jeder Kratzbaum verfügt über verschieden hohe Kratzsäulen. Das am häufigsten verwendete Kratz-Material ist Sisal. Es ist sehr robust und bestens zur Pflege der Katzenkralle geeignet. Aber die Geschmäcker sind verschieden, einige Katzen bevorzugen Hanf statt Sisal. Hanf ist weicher, duftet ganz natürlich und für einige Katzen unwiderstehlich.

Jute:
Jute-Oberflächen, zum Beispiel bei Podesten, werden von Katzen angenommen, die gern in der Waagerechten kratzen. Ebenso können alle Unterpodeste bzw. Bodenplatten mit Jute bezogen werden. So hat deine Katze zweierlei Möglichkeit zur Krallenpflege: einmal in der Waagerechten mit dem Unterpodest, und einmal senkrecht an der Sisal- oder Hanfsäule.

Katze zum Kratzen animieren

Nun hast du dir viel Mühe mit der Einrichtung für deine Katze gegeben und dir viele Gedanken gemacht, wie ein richtiger Kratzbaum aussehen soll. Aber DEINE Katze kratzt trotzdem nicht daran!
„Erkläre“ deiner Katze, wie und wo das Kratzen erlaubt ist.

Die Kratz-Stellen, ob Kratzbretter oder die Kratzsäulen am Kletterbaum, lassen sich am besten spielerisch erobern. Dabei ist es wichtig mit Lob nicht zu geizen und Fehler geduldig zu korrigieren.

Katzen kratzen - Charlie und Pauli klettern gemeinsam

Charlie und Pauli klettern gemeinsam

 

 

Finde im Spiel heraus, welche Kratz-Position für deine Katze am angenehmsten ist.
Katzen kratzen unterschiedlich. Einige nutzen sehr aktiv Sisalsäulen, wobei die senkrechte Position sie dazu animiert, sich auch auszustrecken und dabei die Muskeln zu dehnen. Es gibt allerdings auch Katzen, die es bevorzugen sich in der waagerechten Position zu strecken, und auch so zu Kratzen.

 

 

Spielen, aber mit dem richtigen Spielzeug

Gemeinsames Spiel stärkt die Bindung und intensiviert eine gesunde Vertrauensbasis zwischen Katze und Besitzer.

Zusätzliche Informationen

Spielen ist sehr wichtig. Katzen spielen bis ins hohe Alter, denn das trainiert ihre Sinne, ihre Geschicklichkeit, ebenso wie den ganzen Körper und den gesamten Bewegungsapparat. Junge Katzen spielen anders als Ältere. Junge Katzen spielen, um ihre Sinne und Reflexe zu schärfen und ihre Muskeln zu stärken. Dabei messen sie sich gern aneinander: wer ist der bessere Kletterer, wer ist geschickter, schneller, mutiger. Diesen natürlichen Spieltrieb kann man sich beim Kratz-Training gut zu Nutze machen. Indem du deine Katze mit spannendem Spielzeug animierst. Ältere Katzen und Senioren spielen auch, um sich und ihren Körper fit zu halten. Stubentiger benötigen ausreichend Bewegung, um gesund zu bleiben. Beliebt sind bei älteren Tieren Intelligenz-Spielzeuge und Spielzeuge, die die Geschicklichkeit herausfordern. Hier kannst du dir den gut ausgeprägten Jagdinstinkt deiner Katze zu Nutze machen, und sie mit interessanten Fummelbrettern oder Fummelboxen herausfordern.

 

Jede Katze ist anders und hat andere Vorlieben. So auch bei bevorzugten Spielzeugen. Möchtest du mit deiner Katze das Kratz-Training beginnen, dann wähle das Lieblings-Spielzeug dafür aus und nutze es von jetzt an ausschließlich zu „Trainings-Zwecken“. So konditionierst du deine Katze. Sie lernt mit dem Spielzeug etwas Spannendes und Angenehmes zu verbinden.

Zum Kratz-Training eignen sich besonders gut Wedel und Federanhänger. Hier findest du eine tolle Auswahl.

Katzen kratzen - Pauli spielt auf dem Katzenhaus mit dem Fell-Wedel

Pauli spielt auf dem Katzenhaus mit dem Fell-Wedel

Spielanleitung-1, waagerechtes Kratz-Training

Mit der Feder oder dem Anhänger streichst du über die Sisalsäule der Kratzstation. Bleibe so lange geduldig, bis deine Katze sich dafür interessiert und das Spielzeug fangen möchte. Jetzt ist es wichtig es ihr nicht zu früh zu überlassen, sondern den Jagdinstinkt zu reizen. So wird sie nach dem Spielzeug greifen wollen und fährt ihre Krallen aus. Dabei fangen viele Katzen schon das Kratzen an. Wiederhole das einige Male und belohne deine Katze damit, ihr das geforderte Spielzeug zu überlassen. So erlebt sie etwas Positives und verbindet das Spiel mit angenehmer Betätigung.

 

 

Katzen kratzen - Charlie greift nach dem Fell-Ring

Charlie greift nach dem Fell-Ring

Spielanleitung-2, senkrechtes Kratz-Training

Hierfür kannst du ebenfalls Feder-Anhänger oder Fellwedel benutzen. Nun geht es darum, deiner Katze das Kratzen an der senkrechten Säule zu zeigen. Dafür streichst du die Feder von der halben Höhe der Säule bis nach oben und hältst sie an höchster Stelle der Säule fest. Warte einige Augenblicke und beobachte wie deine Katze darauf reagiert. Ist deine Katze interessiert wird sie sich ausstrecken und nach dem Spielzeug greifen wollen. Dabei wird sie ihre Krallen ausfahren und anfangen zu kratzen. Wiederhole das Spiel einige Male und belohne deine Katze mit der gefangenen Beute. So wird sie das Training als sehr positiv empfinden und motiviert mit dir trainieren.

 

 

Tipp: Beobachte deine Katze beim Spiel. So wirst du schnell herausfinden, wie du sie am besten vom Kratz-Training überzeugen kannst.

Plastik – versus Natur-Spielzeug

Plastik-Spielzeug ist verführerisch für Katzen, es knistert und es riecht nach lockenden Weichmachern. Insbesondere Kunstfedern sind leicht, flattern und werden gern gekaut.

Plastik-Spielzeug kann aber gefährlich sein, denn es können Teile abbrechen, die deine Katze verschlucken kann. Dabei besteht Erstickungsgefahr. Kunstfedern können verschluckt werden und die spitzen Kiele können den Darmtrakt gefährlich verletzen. Kleine abgebrochene Plastikteile haben scharfe Kanten und können die Katzenpfote verletzen.
Deshalb empfehlen wir grundsätzlich jegliches Spielzeug genau zu prüfen, am besten aber nur natürliche Spielzeuge zu nutzen.

Natur-Spielzeug und Spielzeug aus ausgewählten, natürlichen Materialien ist weit weniger gefährlich. Bei Verschlucken der Naturfasern bzw. Felle, werden diese in der Regel auf natürlichem Weg ausgeschieden. Die Verletzungsgefahr ist minimal, denn es kann auch nicht splittern.

Bedenke bitte: dies ist kein tierärztlicher Ratgeber. Wenn deine Katze etwas verschluckt und du in der Nachfolge auffälliges Verhalten bei ihr beobachtest, suche dir bitte unverzüglich fachliche Hilfe!

Spielzeuge aus Fellen, Holz, Kork, und weiteren Natur-Materialien duftet angenehm für die Katze. Es weckt den Jagdtrieb, wenn die Katze ein Stück Wild-Fell jagen und erbeuten kann. Die Spielzeuge sind zudem weitaus strapazierfähiger und haben eine lange Lebensdauer.
Beachte bitte: Bei Natur-Spielzeugen und Spielzeugen aus natürlichen Materialien ist es wichtig auf die Herkunft der Bestandteile zu achten. Ebenso empfehlen wir nachzufragen, welche Kleber verwendet werden.
Wir empfehlen gern die Spielzeuge von Furniture of Ironforge, www.furniture-of-ironforge.com. Die Auswahl der Materialien wird sehr gewissenhaft vorgenommen und die Verarbeitung ist katzengerecht und sehr langlebig.

Fazit: Katzen müssen kratzen, es ist Teil der Körperpflege. Deshalb ist es umso wichtiger für ein harmonisches Zusammenleben, wenn der Stubentiger die angeschafften Kratz-Möglichkeiten nutzt. Es macht sehr viel Spaß mit dem neuen Mitbewohner die schönen Kratzstellen zu entdecken. So kannst du deine Katze kennen lernen. Also schnapp dir ein schönes Natur-Spielzeug und spiel mit deiner Katze. Viel Spaß!

Wie habt ihr euren Katzen die verschiedenen Kratzmöglichkeiten gezeigt? Erzählt mir gern über eure Erfahrungen. Ich freue mich auf eure Nachrichten.