Beobachtungen eines jungen Katers

Beobachtungen eines jungen Katers

Was dem Freigänger-Kater sein Baum, ist dem Stubentiger sein sicherer Kratzbaum.

Am Kratzbaum, am Fenster befindet sich Charlies neuer Lieblingsplatz:

  • Morgens: Charlie beobachtet die Situation auf der Straße, wer geht zur Arbeit, wer geht mit seinem Hund Gassi
  • Mittags: Wetter-Check, ist ein Spaziergang mit den Hunden möglich, sind die frechen Krähen wieder auf den Dächern unterwegs
  • Abends: wer hat Besuch bekommen, wer schleicht auf der Straße umher, wo sitzen die Nachbarskatzen in den Fenstern

Kater Charlies Kratzbäume stehen alle in der Nähe von Fenstern bzw. vor einer Balkontür. So hat er die Möglichkeit seine Umgebung zu beobachten. Bisher hatte ihn das aber nicht sonderlich interessiert. Er wollte spielen und toben, stillsitzen war eher eine Strafe.

Neuerdings hat er entdeckt, dass es richtig interessant sein kann aus dem Fenster zu schauen. Denn es gehen viele Leute an unserem Haus vorbei, außerdem bewegen sich die Bäume bei jedem Windstoß und das Dach vom Nachbarhaus wird häufig von unterschiedlichen Vögeln aufgesucht. Also ist es richtig interessant sich einige Minuten ans Fenster zu setzten und die Welt zu beobachten.

Deshalb beschwert sich Kater Charlie lauthals, wenn eins der Fenster nicht zugänglich ist, weil möglicherweise eine Gardine davor hängt. Falls die lauten Beschwerden nicht erhört werden, schiebt sich Charlie selbst die Gardine beiseite. Dabei schiebt er sein Köpfchen zwischen den Spalt der Gardinen und kann so seine Nachbarschaft wieder in Augenschein nehmen.

Katzen beobachten gern ihre Umgebung, es hat einen ganz praktischen Hintergrund: sie wollen einfach wissen wer sich in ihrer Umgebung aufhält. So können sie dann erkennen wer neu ist und von wem Gefahr ausgeht.

Charlie hat mittlerweile gelernt, wenn unsere Türklingel ertönt, kommt jemand zu Besuch. Das bedeutet für ihn er geht in Habachtstellung und steht in geduckter Position in der Nähe der Tür. Erkennt er jemanden der ihm freundlich gesonnen ist, läuft er fröhlich darauf zu und schnuppert den Besucher ab. Erkennt er den Besucher aber nicht, oder ist ihm der Besucher sogar unheimlich, versteckt sich Charlie unter der Couch und wartet ab. Von dort aus versucht er zu beobachten, wer der Fremdling ist und welche Gefahr von ihm ausgeht. In den meisten Fällen kommt der kleine Kater zu dem Ergebnis: Neugier ist stärker als jede Vorsicht! Er kommt ganz vorsichtig aus seinem Versteck und schleicht sich an den Fremdling heran, um mehr über diesen Eindringling zu erfahren.

Das Highlight für den guten Beobachter sind unsere Spazier-Ausflüge.

Charlie bekommt ein Geschirr angezogen und wird angeleint in einen Rucksack gesetzt, den ich mir vor den Bauch umschnalle. So kann er genau beobachten wo wir hingehen, wer uns entgegen kommt, alle Vögel die uns über den Köpfen vorbei fliegen und vor allem kann er seine Hundefreunde beim Spaziergang beobachten.
Fühlt sich Charlie sicher und ist keine Gefahr in Sicht, springt er gern aus seinem sicheren Versteck und erkundet die Umgebung auf eigene Faust. Dabei beobachtet er auch seine Hundefreunde genau, wo sie schnüffeln und was sie tolles in der Wiese entdeckt haben.

Charlie hält die gesamte Umgebung stets gut im Blick und beobachtet alles ganz genau. Blätter, die sich im Wind bewegen sind sehr interessant und fordern die volle Aufmerksamkeit des Katers.

Der kleine Kater ist ein kleiner Wasser-Narr. Er liebt es in einer vom Duschen nassen Badewanne zu sitzen und die Wassertropfen zu beobachten. Aber um einiges interessanter ist natürlich der Fluss an dem wir spazieren gehen. Am Ufer gibt es immer etwas zu entdecken, dafür macht sich der kleine Kater auch gern die Pfötchen nass. Aber auch die Blätter und Entenfedern auf dem Wasser sind enorm spannend, dass wir manchmal wirklich befürchten Charlie springt ins Wasser.

Die vielen Beobachtungen sind sehr anstrengend, deshalb müssen wir manchmal nach einem Ausflug intensiv spielen, damit der kleine Kater zur Ruhe kommt. Und dann wird erstmal gemütlich geruht, gedöst, geschlafen und neue Kräfte gesammelt. Denn das nächste Abenteuer kommt bestimmt!

Fazit: Kater Charlie ist ein guter und geduldiger Beobachter, er ist sehr neugierig, aber oft gewinnt die Neugier gegen die Vorsicht. Deshalb lassen wir den Kater alles beobachten und probieren solange es ungefährlich ist. Auch lassen wir ihn an allem schnüffeln damit er lernen kann, was gut für ihn ist und was er mag, und was nicht.

Was beobachten eure Katzen gern? Haben sie einen Lieblings-Beobachtungsposten?
Erzählt mir gern von den Beobachtungen eurer tierischen Mitbewohner.

Pfotenabdrücke für die Ewigkeit

Pfotenabdrücke für die Ewigkeit

Die schönste Dekoration zum Selbermachen.

Habt ihr am Wochenende schon etwas vor?
Ich habe da eine ganz tolle Idee für euch und eure Tiere!
Wir haben alle tausende Fotos von unseren Lieblingen.
Warum nicht mal eine schöne Dekoration mit und von unseren Schätzen basteln?

Pfotenabdrücke aus Salzteig!

Das Rezept habe ich hier bei den Blog.Katzen-Fieber gefunden.

Hier die Zutaten: (das hat vermutlich jeder im Haus):

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Teelöffel Öl

Ihr benötigt:

  • eine Schüssel, um den Teig zu verkneten
  • ein Nudelholz, um den Teig auszurollen und
  • Backpapier.

Das Backpapier erleichtert den Transport des Teigs, denn die Abdrücke lassen sich am bequemsten auf dem Boden machen. Seid ihr kreativ und möchtet bunte oder verschieden farbige Abdrücke machen, dann färbt den Teig vor dem Backen am besten mit Lebensmittelfarben. Die sind komplett ungefährlich für die Tiere und für euch. Zum Dekorieren nach dem Backen lassen sich gut Wasserfarben benutzten und zum Fixieren kann Klarlack aufgesprüht werden.

Es geht los mit dem Teig:

 

Die Zutaten kommen alle in die bereitgestellte Schüssel und werden gut verknetet. Achtet darauf dass der Teig nicht klebt. Sollte das der Fall sein etwas Mehl dazu geben. Ist der Teig etwas zu trocken geraten, tröpfchenweise Wasser zugeben. Auch müsst ihr darauf achten, dass sich alle Zutaten miteinander verbinden und die Luft gut rausgeknetet ist, bevor es zum nächsten Schritt geht.

 

 

 

 

Legt Backpapier auf der Arbeitsplatte oder einem Tisch auf und rollt den Teig gut aus.
Der Teig sollte nicht zu dünn sein (etwa 1,5 bis 2cm), sonst sind die Abdrücke nicht gut sichtbar.

 

 

 

 

Der nächste Schritt ist der interessanteste – Pfotenabdrücke nehmen!

Nala, Felix und Charlie sind meine kleinen Küchen-Kobolde und schauen mir immer gern zu, wenn ich backe. Ist doch das meiste was ich mache für sie J
Also brauchte ich sie schon mal nicht davon zu überzeugen in die Küche zu kommen. Wir haben die Formen vorher ausgestochen, so waren die „Plätzchen“ klein und interessant, die wir auf dem Boden ausgelegt haben. Nacheinander kamen die Tiere und haben das komische runde Ding bestaunt und abgeschnüffelt. Vom Probieren habe ich sie natürlich abgehalten.

Wir hatten die Idee, auch unsere Handabdrücke zusammen mit den Pfötchen zu mischen.

Dazu haben wir vorher unsere Handabdrücke so auf dem Teig platziert, dass ausreichend Platz für die Pfotenabdrücke blieb.

Dann hat mein fleißiger Assistent zuerst die Pfotenabdrücke der Doggies- und zum Schluss die des Katers in den Teig gedrückt. Ich durfte fotografieren.
Tipp: haben die Tiere einen schlechten Tag oder möchten sich ausgerechnet gerade jetzt nicht so gern anfassen lassen? Wickelt den Teig in Folie und lagert ihn im Kühlschrank, bis zu einem besseren Zeitpunkt.

Der Teig kann in alle möglichen Formen geschnitten werden, oder mit Plätzchen-Förmchen ausgestochen werden.

Am besten funktioniert das natürlich, wenn die Abdrücke vorher genommen wurden. Möchtet ihr die Abdrücke aufhängen? Einfach mit einem Strohhalm eine Öffnung in den Teig drücken.
Tipp Abdrücke beschriften: wir haben uns dafür entschieden die Abdrücke direkt auf dem Teig zu beschriften. Dazu haben wir mit einem Zahnstocher vorsichtig den ersten Buchstaben des Namens in den Teig geritzt. Einfacher ist es zunächst das Backpapier zu beschriften und nach dem Backen den Namen auf dem Abdruck schön auszuschreiben.

So nun müsst ihr Geduld beweisen, denn der Teig darf nicht sofort gebacken werden, ansonsten entstehen unschöne Krater. Deshalb mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) die Pfotenabdrücke an einem trockenen Ort offen trocknen lassen. Achtet bitte auch darauf, dass eure Tiere keinen Zugang dazu haben!

Endlich wird gebacken bzw. getrocknet (ich empfehle Ober- und Unterhitze):

  • 1 Std bei 80°, danach
  • 2 Std bei 120°

Die Abdrücke sind fertig, wenn der Teig sich beim Klopfen hohl anhört. Nun die Pfotenabdrücke auskühlen lassen. Dann kann das Verzieren losgehen.

Fazit: Für das Projekt solltet ihr euch wirklich etwas Zeit nehmen. Denn manche Tiere müssen vielleicht mit Leckerchen und gutem Zureden davon überzeugt werden mitzumachen. Deshalb habe ich meine Tiere alles beobachten lassen was ich gemacht habe. Dadurch waren die drei sehr neugierig geworden und wollten unbedingt mitmachen.

P.S. Das Arbeiten mit Salzteig macht Kindern auch großen Spaß, denn der Teig lässt sich wie Knetmasse gut modellieren. Der Fantasie zum Erstellen von tollen Katzen-Modellen oder anderen Tieren sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß dabei! Berichtet mir gern, wie es euch gefallen hat und ob eure Tiere auch Spaß hatten.

Katzen-Mama, Hunde-Papa –

Katzen-Mama, Hunde-Papa –

 oder – warum es völlig in Ordnung ist, sich als Elternteil gegenüber seinem Tier zu fühlen.

Seid ihr Mama und Papa oder seid ihr Frauchen und Herrchen?

Also ich muss ganz ehrlich zugeben, ich fühle mich als Mama sowohl Kater Charlie, wie auch meinen Doggies Nala und Felix gegenüber.
In meinen Augen hat das Elternsein nicht zwingend damit zu tun, dass man leibliche Kinder hat. Natürlich stelle ich meine Tiere nicht auf dieselbe Stufe wie Menschenkinder.

An dieser Stelle müssen wir kurz über die Definition des Begriffs „Eltern“ sprechen.

In meinen Augen sind Eltern dazu verpflichtet sich um ihre „Kinder“ zu kümmern: auf ihre Gesundheit zu achten, ebenso darauf dass sie ausreichend zu essen haben, dass sie sinnvoll beschäftigt werden und, das wichtigste, dass sie ihre „Kinder“ lieben.
Deshalb ist es für mich als dreifache Tier-Besitzerin selbstverständlich, mich als „Mama“ zu bezeichnen.

Stehen meine Tiere doch immer an erster Stelle für mich.

Einschränkend muss ich natürlich zugeben, dass ich trotz aller liebevollen Fürsorge nicht aus den Augen verliere, dass es sich bei meinen „Kindern“ um Tiere handelt.
Ihre eigenen tierischen Bedürfnisse sind für mich wichtig!

So unterschiedlich wie wir Menschen sind, sind es auch alle Tiere. Meine Hunde könnten charakterlich unterschiedlicher nicht sein. Das beginnt schon beim Futter. Während Nala alles verschlingt, wählt Felix gern aus und lässt sich auch mit der Gabel füttern. Auch bei der Spielweise und Aufmerksamkeit unterscheiden sich die beiden sehr voneinander. Nala spielt für ihr Leben gern mit mir, Felix bevorzugt es, seinen Kauknochen allein zu mümmeln. Die Streicheleinheiten beansprucht wiederum Felix ganz für sich. Nala hingegen benötigt Körpernähe, weniger körperliche Zuneigung. Und das Nesthäkchen Charlie verbindet die gegensätzlichen Hunde. Denn er liebt es sowohl allein seine Spielmaus zu jagen, wie auch mit mir zusammen zu spielen. Kuscheleinheiten fordert Charlie gern ein und gibt auch genauso höflich Bescheid, wenn der Zärtlichkeiten genug ist. Diese wunderbare Mischung verschiedener Charaktere macht jeden Tag unglaublich interessant und spannend, denn wir wissen nie, was sich die Tiere Neues einfallen lassen.

Ein gemeinsames Hobby haben wir dennoch alle, das uns als Rudel verbindet.

Wir gehen gemeinsam spazieren, bei Wind und Wetter.
Kater Charlie läuft gern mit  und entdeckt gemeinsam mit den Doggies die „Draußen-Welt“. Ich als „Mama“ bin natürlich immer hinterher, dass sich alle Tiere ausreichend draußen und an der frischen Luft bewegen. Denn so können sowohl die Tiere, wie auch wir viel besser entspannen und nachts besser schlafen.

 

 

 

 

 

Fazit: Mit diesem Plädoyer für alle Tier-Mütter und Tier-Väter sollte es uns allen wesentlich leichter fallen uns als „Eltern“ zu begreifen. Denn das Wohlergehen unserer tierischen „Kinder“ ist für uns „Mamis und Papis“ immer das Wichtigste und steht an erster Stelle!

Wie seht ihr euch, eher als Tier-Eltern, oder eher als Halter? Ist es für euch möglich das zu unterscheiden?

Hund und Kater, ab ins Bett!

Hund und Kater, ab ins Bett!

Meine lieben Leser*Innen. Ich weiß das ist für viele ein heikles Thema: Tiere im Bett!

Aber:

Seid ihr euch sicher, dass eure Tiere nicht vielleicht doch ins Bett springen, wenn ihr nicht da seid?

Bedenkt: das Bett duftet ganz herrlich für eure Tiere, nämlich nach euch!

Ich kann besser schlafen, wenn meine Tiere in meiner Nähe sind. Schließlich dürfen unsere Tiere auch auf die Couch und sich in allen Räumen der Wohnung frei bewegen.

Befreundete Hundetrainer haben uns erklärt, dass Tiere natürlich im Bett schlafen können. Mit einem großen ABER: die Tiere dürfen kein territoriales Verhalten entwickeln. Territoriales Verhalten bedeutet, dass die Tiere bestimmen wer und wann ins Bett darf. Dieses Verhalten muss unterbunden werden, denn das Bett gehört uns und wir sagen wer und wann hinein darf!

 

 

 

Diese Lektion haben wir immer im Hinterkopf und achten darauf, dass das Bett nicht vollständig von unseren Vierbeinern eingenommen wird. Denn das kleinste Wesen, Kater Charlie, benötigt tatsächlich den meisten Platz. 

Es gehört mittlerweile zu unserem Abend-Ritual die Tiere zu rufen und sie alle im Bett zu verteilen, sodass jeder ausreichend Platz hat. Meiner Meinung nach schlafen die Tiere ruhiger, wenn sie in unserer Nähe sind. Sie bleiben selten die ganze Nacht, denn irgendwann wird es den Hunden zu warm oder sie fühlen sich doch gestört. Dann wechseln sie den Schlafplatz „Bett“ gegen eins der bequemen Hundekörbchen, von denen wir auch ausreichend im Schlafzimmer stehen haben.

So haben die Hunde immer eine Möglichkeit sich nachts in unserer Nähe aufzuhalten.

Der Kater verschwindet gern in eine seiner zahlreichen Hängematten, die an seinen Kratzbäumen befestigt sind, um sich dann irgendwann wieder anzuschleichen. Denn besonders nachts fällt ihm oft ein, dass die Streicheleinheiten tagsüber möglicherweise zu kurz gekommen sind. Das kann dann natürlich nachts besonders gut nachgeholt werden. Denn seine Menschen sind dann an einem Ort versammelt und sind begeistert wenn er schnurrend auf das Bett springt. Zumindest versteht er das so. Naja aber wirklich böse kann man Charlie nicht lange sein. Und er bekommt selbstverständlich die eingeforderten Streicheleinheiten

Hauptsache dem Tier geht es gut!

 

 

Fazit: Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen ob er seine Tiere ins Bett lässt. Es hat viele Vorteile aber ebenso auch Nachteile, wenn Hund, Katze und Co. im Bett schlafen. Also unsere Nächte sind manchmal kürzer, denn die Tiere wecken uns unbewusst, wenn sie aus dem Bett wollen, aber auch wenn sie wieder zurück wollen. Vor allem wenn es im Körbchen spukt! Aber ich kann auch deutlich schlechter einschlafen, wenn die Tiere es doch vorziehen in ihren Körbchen zu bleiben. Besonders an heißen Tagen bzw. Nächten suchen sich die Tiere instinktiv kühle Plätze zum Schlafen.
Ansonsten ist es für mich ein Genuss neben meinen Vierbeinern zu schlafen, sie zu kuscheln und zu wissen, dass sie es genauso wahrnehmen.

Wie denkt ihr darüber: Tiere ins Bett lassen oder lieber nicht? Ich freue mich auf eure Meinung zu dem Thema.

Geschenke fürs Tier

Geschenke fürs Tier

Weihnachten oder Geburtstag, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Feiert ihr auch meine lieben Leser*Innen die Geburtstage eurer Tiere?

Tiere erhalten GeschenkeWir feiern mit unseren Tieren keine Partys, aber wir überlegen uns gern etwas Besonderes für den Tag.

Natürlich geht es schon mit dem Futter los, wenn ich Zeit finde backe ich gern Hunde-Plätzchen für das Geburtstags-Tier. Falls es nicht klappt, kochen wir ein leckeres Mahl. Da wir nicht barfen, ist alles aus frisch zubereitetem Fleisch für meine Tiere ein Fest. Weiter geht es dann natürlich mit dem Spaziergang; ich versuche dem Geburtstags-Tier einen ganz besonders spannenden und abwechslungsreichen Gang zu ermöglichen.

Meine Familie hat mich zunächst belächelt und fand es seltsam, weil Tiere das Konzept der Geschenke nicht verstehen und sich aus solchen Anlässen wirklich nichts machen. Mittlerweile gibt es auch von der „Hunde-Oma“ ein Leckerchen Extra am Geburtstag und zu Weihnachten ein Extra Päckchen sowohl für Nala wie auch für Felix.

 

 

Katze liegt auf GeschenkDieses Jahr ist der kleine Kater Charlie bei uns eingezogen. Auch er wird sich über Geschenke vom „Christkind“ freuen dürfen.

Natürlich habe ich auch für meine Doggies Weihnachtsgeschenke, diese dürfen sie auch an Heiligabend selbst auspacken. Felix bekommt dieses Jahr einen neuen Quietschie-Knochen, Nala bekommt einen großen Beutel ihrer Lieblings-Leckerchen (Kaninchenohren mit Fell) und mein kleiner Kater bekommt einen großen Beutel Spielzeug-Mäuse.

 

Wie oben erwähnt machen sich Tiere nichts aus solchen Tagen, aber sie freuen sich trotzdem über einen Tag mit extra viel Aufmerksamkeit, da uns Berufstätigen oft die Zeit davon rennt und die Lieblingstiere vielleicht an manchen Tagen zu kurz kommen. Da ist es schön sich diesen einen Tag wirklich nur um sein Tier kümmern zu können und viele unwichtige Dinge hinten anzustellen.

Auch die Tiere zu beschenken ist ein eher irrationales Verhalten aus tierischer Sichtweise, aber wir Menschen haben große Freude daran. Ich freue mich sehr, wenn meine Tiere das selbstgemachte Spielzeug annehmen und tatsächlich damit spielen. Habe ich mir doch vorher tagelang den Kopf darüber zerbrochen und Gedanken gemacht, womit ich sie überraschen kann. Am schönsten ist es dann, wenn wir gemeinsam die neuen Spielsachen ausprobieren können.

Fazit: Ich kann mir keine Daten merken, weder die Geburtstage meiner Familienmitglieder noch Jahrestage, aber die Geburtstage meiner Tiere weiß ich alle aus dem Kopf. Denn diese Tage sind für meine Tiere reserviert.

Wie feiert ihr die Geburtstage eurer Lieblinge?
Erzählt mir was ihr euren Schätzen zuletzt verschenlt habt. Haben sie sich darüber gefreut?

Katzen-Spiele

Katzen-Spiele

Was Charlie gern spielt, wie er spielt, warum er gern mit uns spielt und warum es manchmal nur mit Hund Felix am besten ist.

Charlie ist ein ganz typischer kleiner Kater. Deshalb interessieren ihn Jagd-Spiele am meisten. Alles was sich bewegt ist interessant und was sich von ihm weg bewegt muss gejagt werden.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Kleine Spiel-Mäuse sind zurzeit am beliebtesten.

Das Problem bei diesen kleinen Spielzeugen ist nur, dass sie immer unter den Schränken verschwinden. Charlie liegt dann vor dem Schrank und versucht ganz unbeholfen mit seinen Pfötchen die Maus zum Wiedererscheinen zu bewegen. Leider mit dem Ergebnis, dass die Spiel-Maus immer weiter unter dem Schrank verschwindet. Dieses furchtbare Missgeschick wird lautstark mit herzzerreißendem Miauen kommentiert. Dann fühlen wir „Katzen-Eltern“ uns natürlich dazu verpflichtet den Kater bei der Suche zu unterstützen.

Taucht die gewünschte Maus wieder unter dem Schrank hervor, ist sie meist nur noch eine kurze Zeit interessant. Denn ich glaube, dass mein Kater eine große Freude daran hat uns dabei zu zusehen, wie wir nach seinen Spielsachen fischen, als danach damit weiterzuspielen.

 

 

Ich wollte meinen kleinen Kater mit einer Herausforderung überraschen und habe ihm ein Fummelbrett aus unserem Sortiment mit Leckerchen bestückt.

Charlie tut fast alles für Futter, so auch mit dem Fummelbrett. Er war sehr beschäftigt damit die Bröckchen zwischen den Stäben zu manövrieren. Als alles Futter abgeräumt war, schaute er erwartungsvoll und fragte nach einem Nachschlag. Da konnte ich natürlich nicht „Nein“ sagen.
Ein weiteres Spielzeug an dem er seine Geschicklichkeit und sein schlaues Köpfchen gern trainiert ist die Fummel-Box. Hier ist es allerdings etwas schwieriger an die Leckereien zu kommen. Das erfordert sehr geschickte Pfötchen.

Wie alle Spielzeuge sind auch diese Herausforderungen nur eine gewisse Zeit spannend, dann muss etwas Neues her.

Charlie ist ein Bürokater, er begleitet uns jeden Tag zur Arbeit. Hier erfahrt ihr mehr über seine genauen Tätigkeiten als Produkttester und seine Lieblings-Schlafplätze.
Der schlaue Kater hat sich eine ganz besondere Methode ausgedacht. Ist ihm in unserem Büro langweilig läuft er über die Schreibtische und legt sich sehr gern auf die Tastatur, das kommt euch sicher bekannt vor. Natürlich ist es uns manchmal nicht möglich uns sofort dem Kater zu widmen, dann fängt Charlie an mit den Büro-Utensilien zu spielen. Die fallen schon mal runter, ein jämmerliches Miauen erinnert dann daran das der Kater das Heruntergefallene unbedingt benötigt. Schon hat er sein Ziel erreicht, er bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit.

Natürlich versuche ich dann eine kurze Pause einzulegen und mit Charlie zu spielen.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Mit einem Federpuschel bewaffnet, lasse ich Charlie über seine Büro-Cat-Wall flitzen. Dabei streiche ich mit dem Puschel über die Säulen und lasse ihn blitzschnell verschwinden. Charlies Jagd-Instinkte sind in Alarmbereitschaft und er ist hochkonzentriert. Hin und wieder lasse ich ihn den Puschel fangen, damit die Jagd erfolgreich ist. Zum Beenden lege ich das Spielzeug hin, so verliert Charlie schnell das Interesse daran und widmet sich anderen Dingen.

 

 

 

Das schönste Ritual allerdings haben Kater Charlie und Hund Felix jeden Morgen nach dem Aufstehen.

Dazu muss ich erwähnen, dass mein kleiner Rüde Felix gern mal ausschläft, dass aber nicht mehr möglich ist, weil der Kater beschäftigt werden will.
Charlies Spielaufforderung geht so: Felix schläft seelenruhig, Charlie ist munter. Also schleicht der schlaue Kater um Felix herum, um zu prüfen ob der Hund von allein wach wird. Meist ist Felix schon wach, möchte aber nicht gern aufstehen. Also greift Charlie zu seiner Geheimwaffe: einem stimmgewaltigen Miauen. Da kann Felix nicht mehr weghören und läuft zu Charlie, um zu schauen was passiert ist. Das nimmt Charlie sofort als Einladung zum wilden Spiel. Die beiden jagen sich durch die Wohnung, kabeln wild auf dem Teppich und zwicken sich gegenseitig in die Pfoten.

Das wilde Spiel geht so lange gut, bis sich eine Hündin einmischt. Denn Nala besteht auf ihren Schönheitsschlaf. Aber Jungs wären nicht Jungs, wenn sie das lange durchhalten würden ohne zu spielen. Dann fängt Felix an Charlie vorsichtig mit seiner Schnauze zu schubsen, bis der Kater aufspringt und Felix spielerisch angreift. So geht es dann weiter bis einer der beiden aufgibt.

Die Zwei waren nicht von Anfang so dicke Freunde. Als Charlie bei uns eingezogen ist, war er gerade 3 Monate alt und ein Winzling. Die Zusammenführung war ein hartes Stück Training, es hat sich am Ende ausgezahlt und wir sind sehr glücklich darüber. Hier könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen, wie aus dem kleinen Kater und dem Rüden Felix die besten Freunde wurden.

Zu Anfang mussten wir uns daran gewöhnen, wie wild die beiden spielen und haben sehr aufgepasst, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen. Mittlerweile wissen wir das sich beide, sowohl Kater wie auch Hund gut zur Wehr setzen können. Nun können wir es genießen den beiden beim Spielen zu zuschauen.

Fazit: Es ist ein großer Spaß sowohl für uns als auch für die Hunde mit dem Kater zu spielen. Er zwingt uns dazu kreative Pausen einzulegen und auch mal vom Handy aufzublicken. Auch der abendliche Film kann selten ohne das Kater-Bespaßen auskommen. Und sind wir nicht schnell genug zur Stelle, erinnert uns Charlie lautstark daran, dass ihm jetzt langweilig ist und nicht später!

Wie spielt ihr mit euren Lieblingen? Habt ihr auch Spiel-Rituale? Ich freue mich auf eure Geschichten.