Eine Catwall entsteht –

Eine Catwall entsteht –

Wie aus einem Büro ein Katzen-Zimmer wird

Dank eines Durchbruchs hat sich unsere Wohnung um 38 qm vergrößert; so haben wir einen tollen großen Raum dazugewonnen. Dieses helle Zimmer sollte von nun an unser Arbeitszimmer werden.

Aber brauchen wir wirklich so viel Fläche nur für uns?

Sollten nicht unsere 5 Tiere, 3 Kater und 2 Hunde, vielmehr den Raum ebenso nutzen können?

Als Hersteller toller Kratz- und Klettermöbel für Katzen haben wir uns natürlich dazu entschlossen ein ganz besonderes Katzen-Zimmer entstehen zu lassen.
Hier wollten wir ausrangierte Elemente mit tollen neuen Klettermöbeln kombinieren, um zu zeigen was alles möglich ist.

Plan A: Die Catwall bis unter die Decke

Meine drei abenteuerlustigen Kater klettern gern und sind sehr selbstbewusste und mutige Stubentiger. Das haben sie in unserem Firmen-Büro oft unter Beweis gestellt. Der Raum ist für die Tiere ausgebaut, denn wir nutzen ihn zusätzlich als Ausstellungsraum. Die Drei haben einen Teil der Decke ausgebaut bekommen, wo sie sehr gern klettern. Hier unter der Decke befinden sich ihre Lieblings-Schlafplätze.

Das war auch der Plan für das Arbeitszimmer, die Klettermöbel sollten für meine Kater unter die Decke gebracht werden. Ein spannender Kletter-Parcours sollte unter der Decke entstehen.

Beim Klopftest stellten wir allerdings fest, dass es sich um eine Hohlraum-Decke handelt, die für diesen Ausbau leider völlig ungeeignet ist.

 

Charlie klettert über die Pussicat Planke

Plan B: Eine spektakuläre Verbindung entsteht

Da die Decke als Klettermöglichkeit nun nicht mehr zur Verfügung stand, konzentrierten wir uns auf die freien Wände. Hier musste ein abenteuerliches Highlight, ein tolles Klettererlebnis entstehen.

Die Idee: Eine Verbindung zu schaffen von einer Wand zur anderen, über einer Tür. Die Kletterwände stoßen über Eck zusammen und werden von einer Tür getrennt. Die einzelnen Catwalls werden wir nun auf diese Weise miteinander verbinden.

Die Lösung: Eine stabile Planke auf Maß, die von nun die Funktion einer Brücke übernimmt.

Vorhandenes sinnvoll nutzen

Im Arbeitszimmer sind bereits einige Kletterbäume vorhanden, die wir während des Aufbaus der Catwall anpassen möchten. Die Kratzbäume sollen den Katern zusätzlich als Kletterhilfe und an engen Übergängen als Ausweichmöglichkeit dienen. Unsere Stubentiger haben sich mittlerweile sehr an die Kletterbäume gewöhnt und schlafen gern hier, oder nutzen die Hängematten als bequemen Beobachtungsposten.

Auf dem Planungstisch

In Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin entstand der erste Entwurf unserer Catwall als Modell im Maßstab 1:3.
Das sah toll aus und ich war mehr als begeistert von den tollen Ideen und gleichzeitig überzeugt davon, dass meine Kater hier gern klettern werden.

Alle benötigten Bauteile für den Aufbau der Catwall

Nach mühevoller Schlepperei, die Bauteile haben ein gutes Eigengewicht, war alles Oben, naja mehr als alles. Ich wollte gern für den Fall vorbereitet sein, falls etwas nicht passt, es passend zu machen. Das hat sich im Nachhinein auch als sehr sinnvoll herausgestellt. Das wunderschöne Wandhäuschen konnte leider nicht an der geplanten Stelle befestigt werden, daher mussten wir den schönen Plan verändern und an die Gegebenheiten anpassen. Ein neuer Platz war sofort gefunden. Die restliche Catwall haben wir so verändert, dass die Kater weiterhin spannende Aufstiege und abenteuerliche Abstiege erobern können.

 

Das Finale – Die Catwall ist an der Wand

Die Catwall wird genau getestet

Die Catwall wird genau getestet

 

Die Planke verbindet, wie geplant, die Catwalls miteinander. Der bereits vorhandene Kleiderschrank kann zusätzlich als Versteck und Schlafplatz genutzt werden. Dafür haben wir auf dem Schrank ein ausrangiertes großes Hundebett platziert.

 

 

 

Wir Menschen sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der erste zögerliche Kletterversuch bestätigte uns: den Katern gefällt die neue Catwall auch und die Planke hat es ihnen besonders angetan. Somit ist der Plan aufgegangen. Nun werden wir das aktive Spielen in das neue Katzen-Spielzimmer verlagern und die Catwall gemeinsam erkunden.

Auch die restlichen Auf- und Abstiege sind nun getestet und haben sich als katzenfreundlich herausgestellt.

Fazit: Die Catwalls sind ein großer Abenteuer-Spielplatz, hier toben sich meine Kater gern aus. Sie klettern aber auch gern mit Anleitung, indem ich sie mit einer Angel animiere. Sie suchen auch gern Leckerchen hier und lassen sich so von mir über die Catwall führen.

Die Rückzugsmöglichkeiten werden ausprobiert

Die Rückzugsmöglichkeiten werden ausprobiert

 

 

Also alles in allem ist es nicht nur ein großer Spaß für die Abenteurer, sondern auch für uns. Wir beobachten sie gern hier und freuen uns sehr darüber, dass sie hier richtig Spaß am Klettern haben.

 

 

Planst du eine Catwall und brauchst Unterstützung? Schreib mir gern, ich freue mich auf deine Fragen.
Oder hast du eine tolle Catwall und möchtest mir über deine Erfahrungen erzählen? Ich freue mich von dir zu hören

Beobachtungen eines jungen Katers

Beobachtungen eines jungen Katers

Was dem Freigänger-Kater sein Baum, ist dem Stubentiger sein sicherer Kratzbaum.

Am Kratzbaum, am Fenster befindet sich Charlies neuer Lieblingsplatz:

  • Morgens: Charlie beobachtet die Situation auf der Straße, wer geht zur Arbeit, wer geht mit seinem Hund Gassi
  • Mittags: Wetter-Check, ist ein Spaziergang mit den Hunden möglich, sind die frechen Krähen wieder auf den Dächern unterwegs
  • Abends: wer hat Besuch bekommen, wer schleicht auf der Straße umher, wo sitzen die Nachbarskatzen in den Fenstern

Kater Charlies Kratzbäume stehen alle in der Nähe von Fenstern bzw. vor einer Balkontür. So hat er die Möglichkeit seine Umgebung zu beobachten. Bisher hatte ihn das aber nicht sonderlich interessiert. Er wollte spielen und toben, stillsitzen war eher eine Strafe.

Neuerdings hat er entdeckt, dass es richtig interessant sein kann aus dem Fenster zu schauen. Denn es gehen viele Leute an unserem Haus vorbei, außerdem bewegen sich die Bäume bei jedem Windstoß und das Dach vom Nachbarhaus wird häufig von unterschiedlichen Vögeln aufgesucht. Also ist es richtig interessant sich einige Minuten ans Fenster zu setzten und die Welt zu beobachten.

Deshalb beschwert sich Kater Charlie lauthals, wenn eins der Fenster nicht zugänglich ist, weil möglicherweise eine Gardine davor hängt. Falls die lauten Beschwerden nicht erhört werden, schiebt sich Charlie selbst die Gardine beiseite. Dabei schiebt er sein Köpfchen zwischen den Spalt der Gardinen und kann so seine Nachbarschaft wieder in Augenschein nehmen.

Katzen beobachten gern ihre Umgebung, es hat einen ganz praktischen Hintergrund: sie wollen einfach wissen wer sich in ihrer Umgebung aufhält. So können sie dann erkennen wer neu ist und von wem Gefahr ausgeht.

Charlie hat mittlerweile gelernt, wenn unsere Türklingel ertönt, kommt jemand zu Besuch. Das bedeutet für ihn er geht in Habachtstellung und steht in geduckter Position in der Nähe der Tür. Erkennt er jemanden der ihm freundlich gesonnen ist, läuft er fröhlich darauf zu und schnuppert den Besucher ab. Erkennt er den Besucher aber nicht, oder ist ihm der Besucher sogar unheimlich, versteckt sich Charlie unter der Couch und wartet ab. Von dort aus versucht er zu beobachten, wer der Fremdling ist und welche Gefahr von ihm ausgeht. In den meisten Fällen kommt der kleine Kater zu dem Ergebnis: Neugier ist stärker als jede Vorsicht! Er kommt ganz vorsichtig aus seinem Versteck und schleicht sich an den Fremdling heran, um mehr über diesen Eindringling zu erfahren.

Das Highlight für den guten Beobachter sind unsere Spazier-Ausflüge.

Charlie bekommt ein Geschirr angezogen und wird angeleint in einen Rucksack gesetzt, den ich mir vor den Bauch umschnalle. So kann er genau beobachten wo wir hingehen, wer uns entgegen kommt, alle Vögel die uns über den Köpfen vorbei fliegen und vor allem kann er seine Hundefreunde beim Spaziergang beobachten.
Fühlt sich Charlie sicher und ist keine Gefahr in Sicht, springt er gern aus seinem sicheren Versteck und erkundet die Umgebung auf eigene Faust. Dabei beobachtet er auch seine Hundefreunde genau, wo sie schnüffeln und was sie tolles in der Wiese entdeckt haben.

Charlie hält die gesamte Umgebung stets gut im Blick und beobachtet alles ganz genau. Blätter, die sich im Wind bewegen sind sehr interessant und fordern die volle Aufmerksamkeit des Katers.

Der kleine Kater ist ein kleiner Wasser-Narr. Er liebt es in einer vom Duschen nassen Badewanne zu sitzen und die Wassertropfen zu beobachten. Aber um einiges interessanter ist natürlich der Fluss an dem wir spazieren gehen. Am Ufer gibt es immer etwas zu entdecken, dafür macht sich der kleine Kater auch gern die Pfötchen nass. Aber auch die Blätter und Entenfedern auf dem Wasser sind enorm spannend, dass wir manchmal wirklich befürchten Charlie springt ins Wasser.

Die vielen Beobachtungen sind sehr anstrengend, deshalb müssen wir manchmal nach einem Ausflug intensiv spielen, damit der kleine Kater zur Ruhe kommt. Und dann wird erstmal gemütlich geruht, gedöst, geschlafen und neue Kräfte gesammelt. Denn das nächste Abenteuer kommt bestimmt!

Fazit: Kater Charlie ist ein guter und geduldiger Beobachter, er ist sehr neugierig, aber oft gewinnt die Neugier gegen die Vorsicht. Deshalb lassen wir den Kater alles beobachten und probieren solange es ungefährlich ist. Auch lassen wir ihn an allem schnüffeln damit er lernen kann, was gut für ihn ist und was er mag, und was nicht.

Was beobachten eure Katzen gern? Haben sie einen Lieblings-Beobachtungsposten?
Erzählt mir gern von den Beobachtungen eurer tierischen Mitbewohner.

Pfotenabdrücke für die Ewigkeit

Pfotenabdrücke für die Ewigkeit

Die schönste Dekoration zum Selbermachen.

Habt ihr am Wochenende schon etwas vor?
Ich habe da eine ganz tolle Idee für euch und eure Tiere!
Wir haben alle tausende Fotos von unseren Lieblingen.
Warum nicht mal eine schöne Dekoration mit und von unseren Schätzen basteln?

Pfotenabdrücke aus Salzteig!

Das Rezept habe ich hier bei den Blog.Katzen-Fieber gefunden.

Hier die Zutaten: (das hat vermutlich jeder im Haus):

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Teelöffel Öl

Ihr benötigt:

  • eine Schüssel, um den Teig zu verkneten
  • ein Nudelholz, um den Teig auszurollen und
  • Backpapier.

Das Backpapier erleichtert den Transport des Teigs, denn die Abdrücke lassen sich am bequemsten auf dem Boden machen. Seid ihr kreativ und möchtet bunte oder verschieden farbige Abdrücke machen, dann färbt den Teig vor dem Backen am besten mit Lebensmittelfarben. Die sind komplett ungefährlich für die Tiere und für euch. Zum Dekorieren nach dem Backen lassen sich gut Wasserfarben benutzten und zum Fixieren kann Klarlack aufgesprüht werden.

Es geht los mit dem Teig:

 

Die Zutaten kommen alle in die bereitgestellte Schüssel und werden gut verknetet. Achtet darauf dass der Teig nicht klebt. Sollte das der Fall sein etwas Mehl dazu geben. Ist der Teig etwas zu trocken geraten, tröpfchenweise Wasser zugeben. Auch müsst ihr darauf achten, dass sich alle Zutaten miteinander verbinden und die Luft gut rausgeknetet ist, bevor es zum nächsten Schritt geht.

 

 

 

 

Legt Backpapier auf der Arbeitsplatte oder einem Tisch auf und rollt den Teig gut aus.
Der Teig sollte nicht zu dünn sein (etwa 1,5 bis 2cm), sonst sind die Abdrücke nicht gut sichtbar.

 

 

 

 

Der nächste Schritt ist der interessanteste – Pfotenabdrücke nehmen!

Nala, Felix und Charlie sind meine kleinen Küchen-Kobolde und schauen mir immer gern zu, wenn ich backe. Ist doch das meiste was ich mache für sie J
Also brauchte ich sie schon mal nicht davon zu überzeugen in die Küche zu kommen. Wir haben die Formen vorher ausgestochen, so waren die „Plätzchen“ klein und interessant, die wir auf dem Boden ausgelegt haben. Nacheinander kamen die Tiere und haben das komische runde Ding bestaunt und abgeschnüffelt. Vom Probieren habe ich sie natürlich abgehalten.

Wir hatten die Idee, auch unsere Handabdrücke zusammen mit den Pfötchen zu mischen.

Dazu haben wir vorher unsere Handabdrücke so auf dem Teig platziert, dass ausreichend Platz für die Pfotenabdrücke blieb.

Dann hat mein fleißiger Assistent zuerst die Pfotenabdrücke der Doggies- und zum Schluss die des Katers in den Teig gedrückt. Ich durfte fotografieren.
Tipp: haben die Tiere einen schlechten Tag oder möchten sich ausgerechnet gerade jetzt nicht so gern anfassen lassen? Wickelt den Teig in Folie und lagert ihn im Kühlschrank, bis zu einem besseren Zeitpunkt.

Der Teig kann in alle möglichen Formen geschnitten werden, oder mit Plätzchen-Förmchen ausgestochen werden.

Am besten funktioniert das natürlich, wenn die Abdrücke vorher genommen wurden. Möchtet ihr die Abdrücke aufhängen? Einfach mit einem Strohhalm eine Öffnung in den Teig drücken.
Tipp Abdrücke beschriften: wir haben uns dafür entschieden die Abdrücke direkt auf dem Teig zu beschriften. Dazu haben wir mit einem Zahnstocher vorsichtig den ersten Buchstaben des Namens in den Teig geritzt. Einfacher ist es zunächst das Backpapier zu beschriften und nach dem Backen den Namen auf dem Abdruck schön auszuschreiben.

So nun müsst ihr Geduld beweisen, denn der Teig darf nicht sofort gebacken werden, ansonsten entstehen unschöne Krater. Deshalb mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) die Pfotenabdrücke an einem trockenen Ort offen trocknen lassen. Achtet bitte auch darauf, dass eure Tiere keinen Zugang dazu haben!

Endlich wird gebacken bzw. getrocknet (ich empfehle Ober- und Unterhitze):

  • 1 Std bei 80°, danach
  • 2 Std bei 120°

Die Abdrücke sind fertig, wenn der Teig sich beim Klopfen hohl anhört. Nun die Pfotenabdrücke auskühlen lassen. Dann kann das Verzieren losgehen.

Fazit: Für das Projekt solltet ihr euch wirklich etwas Zeit nehmen. Denn manche Tiere müssen vielleicht mit Leckerchen und gutem Zureden davon überzeugt werden mitzumachen. Deshalb habe ich meine Tiere alles beobachten lassen was ich gemacht habe. Dadurch waren die drei sehr neugierig geworden und wollten unbedingt mitmachen.

P.S. Das Arbeiten mit Salzteig macht Kindern auch großen Spaß, denn der Teig lässt sich wie Knetmasse gut modellieren. Der Fantasie zum Erstellen von tollen Katzen-Modellen oder anderen Tieren sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß dabei! Berichtet mir gern, wie es euch gefallen hat und ob eure Tiere auch Spaß hatten.

Katzen-Mama, Hunde-Papa –

Katzen-Mama, Hunde-Papa –

 oder – warum es völlig in Ordnung ist, sich als Elternteil gegenüber seinem Tier zu fühlen.

Seid ihr Mama und Papa oder seid ihr Frauchen und Herrchen?

Also ich muss ganz ehrlich zugeben, ich fühle mich als Mama sowohl Kater Charlie, wie auch meinen Doggies Nala und Felix gegenüber.
In meinen Augen hat das Elternsein nicht zwingend damit zu tun, dass man leibliche Kinder hat. Natürlich stelle ich meine Tiere nicht auf dieselbe Stufe wie Menschenkinder.

An dieser Stelle müssen wir kurz über die Definition des Begriffs „Eltern“ sprechen.

In meinen Augen sind Eltern dazu verpflichtet sich um ihre „Kinder“ zu kümmern: auf ihre Gesundheit zu achten, ebenso darauf dass sie ausreichend zu essen haben, dass sie sinnvoll beschäftigt werden und, das wichtigste, dass sie ihre „Kinder“ lieben.
Deshalb ist es für mich als dreifache Tier-Besitzerin selbstverständlich, mich als „Mama“ zu bezeichnen.

Stehen meine Tiere doch immer an erster Stelle für mich.

Einschränkend muss ich natürlich zugeben, dass ich trotz aller liebevollen Fürsorge nicht aus den Augen verliere, dass es sich bei meinen „Kindern“ um Tiere handelt.
Ihre eigenen tierischen Bedürfnisse sind für mich wichtig!

So unterschiedlich wie wir Menschen sind, sind es auch alle Tiere. Meine Hunde könnten charakterlich unterschiedlicher nicht sein. Das beginnt schon beim Futter. Während Nala alles verschlingt, wählt Felix gern aus und lässt sich auch mit der Gabel füttern. Auch bei der Spielweise und Aufmerksamkeit unterscheiden sich die beiden sehr voneinander. Nala spielt für ihr Leben gern mit mir, Felix bevorzugt es, seinen Kauknochen allein zu mümmeln. Die Streicheleinheiten beansprucht wiederum Felix ganz für sich. Nala hingegen benötigt Körpernähe, weniger körperliche Zuneigung. Und das Nesthäkchen Charlie verbindet die gegensätzlichen Hunde. Denn er liebt es sowohl allein seine Spielmaus zu jagen, wie auch mit mir zusammen zu spielen. Kuscheleinheiten fordert Charlie gern ein und gibt auch genauso höflich Bescheid, wenn der Zärtlichkeiten genug ist. Diese wunderbare Mischung verschiedener Charaktere macht jeden Tag unglaublich interessant und spannend, denn wir wissen nie, was sich die Tiere Neues einfallen lassen.

Ein gemeinsames Hobby haben wir dennoch alle, das uns als Rudel verbindet.

Wir gehen gemeinsam spazieren, bei Wind und Wetter.
Kater Charlie läuft gern mit  und entdeckt gemeinsam mit den Doggies die „Draußen-Welt“. Ich als „Mama“ bin natürlich immer hinterher, dass sich alle Tiere ausreichend draußen und an der frischen Luft bewegen. Denn so können sowohl die Tiere, wie auch wir viel besser entspannen und nachts besser schlafen.

 

 

 

 

 

Fazit: Mit diesem Plädoyer für alle Tier-Mütter und Tier-Väter sollte es uns allen wesentlich leichter fallen uns als „Eltern“ zu begreifen. Denn das Wohlergehen unserer tierischen „Kinder“ ist für uns „Mamis und Papis“ immer das Wichtigste und steht an erster Stelle!

Wie seht ihr euch, eher als Tier-Eltern, oder eher als Halter? Ist es für euch möglich das zu unterscheiden?

Hund und Kater, ab ins Bett!

Hund und Kater, ab ins Bett!

Meine lieben Leser*Innen. Ich weiß das ist für viele ein heikles Thema: Tiere im Bett!

Aber:

Seid ihr euch sicher, dass eure Tiere nicht vielleicht doch ins Bett springen, wenn ihr nicht da seid?

Bedenkt: das Bett duftet ganz herrlich für eure Tiere, nämlich nach euch!

Ich kann besser schlafen, wenn meine Tiere in meiner Nähe sind. Schließlich dürfen unsere Tiere auch auf die Couch und sich in allen Räumen der Wohnung frei bewegen.

Befreundete Hundetrainer haben uns erklärt, dass Tiere natürlich im Bett schlafen können. Mit einem großen ABER: die Tiere dürfen kein territoriales Verhalten entwickeln. Territoriales Verhalten bedeutet, dass die Tiere bestimmen wer und wann ins Bett darf. Dieses Verhalten muss unterbunden werden, denn das Bett gehört uns und wir sagen wer und wann hinein darf!

 

 

 

Diese Lektion haben wir immer im Hinterkopf und achten darauf, dass das Bett nicht vollständig von unseren Vierbeinern eingenommen wird. Denn das kleinste Wesen, Kater Charlie, benötigt tatsächlich den meisten Platz. 

Es gehört mittlerweile zu unserem Abend-Ritual die Tiere zu rufen und sie alle im Bett zu verteilen, sodass jeder ausreichend Platz hat. Meiner Meinung nach schlafen die Tiere ruhiger, wenn sie in unserer Nähe sind. Sie bleiben selten die ganze Nacht, denn irgendwann wird es den Hunden zu warm oder sie fühlen sich doch gestört. Dann wechseln sie den Schlafplatz „Bett“ gegen eins der bequemen Hundekörbchen, von denen wir auch ausreichend im Schlafzimmer stehen haben.

So haben die Hunde immer eine Möglichkeit sich nachts in unserer Nähe aufzuhalten.

Der Kater verschwindet gern in eine seiner zahlreichen Hängematten, die an seinen Kratzbäumen befestigt sind, um sich dann irgendwann wieder anzuschleichen. Denn besonders nachts fällt ihm oft ein, dass die Streicheleinheiten tagsüber möglicherweise zu kurz gekommen sind. Das kann dann natürlich nachts besonders gut nachgeholt werden. Denn seine Menschen sind dann an einem Ort versammelt und sind begeistert wenn er schnurrend auf das Bett springt. Zumindest versteht er das so. Naja aber wirklich böse kann man Charlie nicht lange sein. Und er bekommt selbstverständlich die eingeforderten Streicheleinheiten

Hauptsache dem Tier geht es gut!

 

 

Fazit: Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen ob er seine Tiere ins Bett lässt. Es hat viele Vorteile aber ebenso auch Nachteile, wenn Hund, Katze und Co. im Bett schlafen. Also unsere Nächte sind manchmal kürzer, denn die Tiere wecken uns unbewusst, wenn sie aus dem Bett wollen, aber auch wenn sie wieder zurück wollen. Vor allem wenn es im Körbchen spukt! Aber ich kann auch deutlich schlechter einschlafen, wenn die Tiere es doch vorziehen in ihren Körbchen zu bleiben. Besonders an heißen Tagen bzw. Nächten suchen sich die Tiere instinktiv kühle Plätze zum Schlafen.
Ansonsten ist es für mich ein Genuss neben meinen Vierbeinern zu schlafen, sie zu kuscheln und zu wissen, dass sie es genauso wahrnehmen.

Wie denkt ihr darüber: Tiere ins Bett lassen oder lieber nicht? Ich freue mich auf eure Meinung zu dem Thema.

Geschenke fürs Tier

Geschenke fürs Tier

Weihnachten oder Geburtstag, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Feiert ihr auch meine lieben Leser*Innen die Geburtstage eurer Tiere?

Tiere erhalten GeschenkeWir feiern mit unseren Tieren keine Partys, aber wir überlegen uns gern etwas Besonderes für den Tag.

Natürlich geht es schon mit dem Futter los, wenn ich Zeit finde backe ich gern Hunde-Plätzchen für das Geburtstags-Tier. Falls es nicht klappt, kochen wir ein leckeres Mahl. Da wir nicht barfen, ist alles aus frisch zubereitetem Fleisch für meine Tiere ein Fest. Weiter geht es dann natürlich mit dem Spaziergang; ich versuche dem Geburtstags-Tier einen ganz besonders spannenden und abwechslungsreichen Gang zu ermöglichen.

Meine Familie hat mich zunächst belächelt und fand es seltsam, weil Tiere das Konzept der Geschenke nicht verstehen und sich aus solchen Anlässen wirklich nichts machen. Mittlerweile gibt es auch von der „Hunde-Oma“ ein Leckerchen Extra am Geburtstag und zu Weihnachten ein Extra Päckchen sowohl für Nala wie auch für Felix.

 

 

Katze liegt auf GeschenkDieses Jahr ist der kleine Kater Charlie bei uns eingezogen. Auch er wird sich über Geschenke vom „Christkind“ freuen dürfen.

Natürlich habe ich auch für meine Doggies Weihnachtsgeschenke, diese dürfen sie auch an Heiligabend selbst auspacken. Felix bekommt dieses Jahr einen neuen Quietschie-Knochen, Nala bekommt einen großen Beutel ihrer Lieblings-Leckerchen (Kaninchenohren mit Fell) und mein kleiner Kater bekommt einen großen Beutel Spielzeug-Mäuse.

 

Wie oben erwähnt machen sich Tiere nichts aus solchen Tagen, aber sie freuen sich trotzdem über einen Tag mit extra viel Aufmerksamkeit, da uns Berufstätigen oft die Zeit davon rennt und die Lieblingstiere vielleicht an manchen Tagen zu kurz kommen. Da ist es schön sich diesen einen Tag wirklich nur um sein Tier kümmern zu können und viele unwichtige Dinge hinten anzustellen.

Auch die Tiere zu beschenken ist ein eher irrationales Verhalten aus tierischer Sichtweise, aber wir Menschen haben große Freude daran. Ich freue mich sehr, wenn meine Tiere das selbstgemachte Spielzeug annehmen und tatsächlich damit spielen. Habe ich mir doch vorher tagelang den Kopf darüber zerbrochen und Gedanken gemacht, womit ich sie überraschen kann. Am schönsten ist es dann, wenn wir gemeinsam die neuen Spielsachen ausprobieren können.

Fazit: Ich kann mir keine Daten merken, weder die Geburtstage meiner Familienmitglieder noch Jahrestage, aber die Geburtstage meiner Tiere weiß ich alle aus dem Kopf. Denn diese Tage sind für meine Tiere reserviert.

Wie feiert ihr die Geburtstage eurer Lieblinge?
Erzählt mir was ihr euren Schätzen zuletzt verschenlt habt. Haben sie sich darüber gefreut?