Geschenke fürs Tier

Geschenke fürs Tier

Weihnachten oder Geburtstag, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!

Feiert ihr auch meine lieben Leser*Innen die Geburtstage eurer Tiere?

Tiere erhalten GeschenkeWir feiern mit unseren Tieren keine Partys, aber wir überlegen uns gern etwas Besonderes für den Tag.

Natürlich geht es schon mit dem Futter los, wenn ich Zeit finde backe ich gern Hunde-Plätzchen für das Geburtstags-Tier. Falls es nicht klappt, kochen wir ein leckeres Mahl. Da wir nicht barfen, ist alles aus frisch zubereitetem Fleisch für meine Tiere ein Fest. Weiter geht es dann natürlich mit dem Spaziergang; ich versuche dem Geburtstags-Tier einen ganz besonders spannenden und abwechslungsreichen Gang zu ermöglichen.

Meine Familie hat mich zunächst belächelt und fand es seltsam, weil Tiere das Konzept der Geschenke nicht verstehen und sich aus solchen Anlässen wirklich nichts machen. Mittlerweile gibt es auch von der „Hunde-Oma“ ein Leckerchen Extra am Geburtstag und zu Weihnachten ein Extra Päckchen sowohl für Nala wie auch für Felix.

 

 

Katze liegt auf GeschenkDieses Jahr ist der kleine Kater Charlie bei uns eingezogen. Auch er wird sich über Geschenke vom „Christkind“ freuen dürfen.

Natürlich habe ich auch für meine Doggies Weihnachtsgeschenke, diese dürfen sie auch an Heiligabend selbst auspacken. Felix bekommt dieses Jahr einen neuen Quietschie-Knochen, Nala bekommt einen großen Beutel ihrer Lieblings-Leckerchen (Kaninchenohren mit Fell) und mein kleiner Kater bekommt einen großen Beutel Spielzeug-Mäuse.

 

Wie oben erwähnt machen sich Tiere nichts aus solchen Tagen, aber sie freuen sich trotzdem über einen Tag mit extra viel Aufmerksamkeit, da uns Berufstätigen oft die Zeit davon rennt und die Lieblingstiere vielleicht an manchen Tagen zu kurz kommen. Da ist es schön sich diesen einen Tag wirklich nur um sein Tier kümmern zu können und viele unwichtige Dinge hinten anzustellen.

Auch die Tiere zu beschenken ist ein eher irrationales Verhalten aus tierischer Sichtweise, aber wir Menschen haben große Freude daran. Ich freue mich sehr, wenn meine Tiere das selbstgemachte Spielzeug annehmen und tatsächlich damit spielen. Habe ich mir doch vorher tagelang den Kopf darüber zerbrochen und Gedanken gemacht, womit ich sie überraschen kann. Am schönsten ist es dann, wenn wir gemeinsam die neuen Spielsachen ausprobieren können.

Fazit: Ich kann mir keine Daten merken, weder die Geburtstage meiner Familienmitglieder noch Jahrestage, aber die Geburtstage meiner Tiere weiß ich alle aus dem Kopf. Denn diese Tage sind für meine Tiere reserviert.

Wie feiert ihr die Geburtstage eurer Lieblinge?
Erzählt mir was ihr euren Schätzen zuletzt verschenlt habt. Haben sie sich darüber gefreut?

Katzen-Spiele

Katzen-Spiele

Was Charlie gern spielt, wie er spielt, warum er gern mit uns spielt und warum es manchmal nur mit Hund Felix am besten ist.

Charlie ist ein ganz typischer kleiner Kater. Deshalb interessieren ihn Jagd-Spiele am meisten. Alles was sich bewegt ist interessant und was sich von ihm weg bewegt muss gejagt werden.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Kleine Spiel-Mäuse sind zurzeit am beliebtesten.

Das Problem bei diesen kleinen Spielzeugen ist nur, dass sie immer unter den Schränken verschwinden. Charlie liegt dann vor dem Schrank und versucht ganz unbeholfen mit seinen Pfötchen die Maus zum Wiedererscheinen zu bewegen. Leider mit dem Ergebnis, dass die Spiel-Maus immer weiter unter dem Schrank verschwindet. Dieses furchtbare Missgeschick wird lautstark mit herzzerreißendem Miauen kommentiert. Dann fühlen wir „Katzen-Eltern“ uns natürlich dazu verpflichtet den Kater bei der Suche zu unterstützen.

Taucht die gewünschte Maus wieder unter dem Schrank hervor, ist sie meist nur noch eine kurze Zeit interessant. Denn ich glaube, dass mein Kater eine große Freude daran hat uns dabei zu zusehen, wie wir nach seinen Spielsachen fischen, als danach damit weiterzuspielen.

 

 

Ich wollte meinen kleinen Kater mit einer Herausforderung überraschen und habe ihm ein Fummelbrett aus unserem Sortiment mit Leckerchen bestückt.

Charlie tut fast alles für Futter, so auch mit dem Fummelbrett. Er war sehr beschäftigt damit die Bröckchen zwischen den Stäben zu manövrieren. Als alles Futter abgeräumt war, schaute er erwartungsvoll und fragte nach einem Nachschlag. Da konnte ich natürlich nicht „Nein“ sagen.
Ein weiteres Spielzeug an dem er seine Geschicklichkeit und sein schlaues Köpfchen gern trainiert ist die Fummel-Box. Hier ist es allerdings etwas schwieriger an die Leckereien zu kommen. Das erfordert sehr geschickte Pfötchen.

Wie alle Spielzeuge sind auch diese Herausforderungen nur eine gewisse Zeit spannend, dann muss etwas Neues her.

Charlie ist ein Bürokater, er begleitet uns jeden Tag zur Arbeit. Hier erfahrt ihr mehr über seine genauen Tätigkeiten als Produkttester und seine Lieblings-Schlafplätze.
Der schlaue Kater hat sich eine ganz besondere Methode ausgedacht. Ist ihm in unserem Büro langweilig läuft er über die Schreibtische und legt sich sehr gern auf die Tastatur, das kommt euch sicher bekannt vor. Natürlich ist es uns manchmal nicht möglich uns sofort dem Kater zu widmen, dann fängt Charlie an mit den Büro-Utensilien zu spielen. Die fallen schon mal runter, ein jämmerliches Miauen erinnert dann daran das der Kater das Heruntergefallene unbedingt benötigt. Schon hat er sein Ziel erreicht, er bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit.

Natürlich versuche ich dann eine kurze Pause einzulegen und mit Charlie zu spielen.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Mit einem Federpuschel bewaffnet, lasse ich Charlie über seine Büro-Cat-Wall flitzen. Dabei streiche ich mit dem Puschel über die Säulen und lasse ihn blitzschnell verschwinden. Charlies Jagd-Instinkte sind in Alarmbereitschaft und er ist hochkonzentriert. Hin und wieder lasse ich ihn den Puschel fangen, damit die Jagd erfolgreich ist. Zum Beenden lege ich das Spielzeug hin, so verliert Charlie schnell das Interesse daran und widmet sich anderen Dingen.

 

 

 

Das schönste Ritual allerdings haben Kater Charlie und Hund Felix jeden Morgen nach dem Aufstehen.

Dazu muss ich erwähnen, dass mein kleiner Rüde Felix gern mal ausschläft, dass aber nicht mehr möglich ist, weil der Kater beschäftigt werden will.
Charlies Spielaufforderung geht so: Felix schläft seelenruhig, Charlie ist munter. Also schleicht der schlaue Kater um Felix herum, um zu prüfen ob der Hund von allein wach wird. Meist ist Felix schon wach, möchte aber nicht gern aufstehen. Also greift Charlie zu seiner Geheimwaffe: einem stimmgewaltigen Miauen. Da kann Felix nicht mehr weghören und läuft zu Charlie, um zu schauen was passiert ist. Das nimmt Charlie sofort als Einladung zum wilden Spiel. Die beiden jagen sich durch die Wohnung, kabeln wild auf dem Teppich und zwicken sich gegenseitig in die Pfoten.

Das wilde Spiel geht so lange gut, bis sich eine Hündin einmischt. Denn Nala besteht auf ihren Schönheitsschlaf. Aber Jungs wären nicht Jungs, wenn sie das lange durchhalten würden ohne zu spielen. Dann fängt Felix an Charlie vorsichtig mit seiner Schnauze zu schubsen, bis der Kater aufspringt und Felix spielerisch angreift. So geht es dann weiter bis einer der beiden aufgibt.

Die Zwei waren nicht von Anfang so dicke Freunde. Als Charlie bei uns eingezogen ist, war er gerade 3 Monate alt und ein Winzling. Die Zusammenführung war ein hartes Stück Training, es hat sich am Ende ausgezahlt und wir sind sehr glücklich darüber. Hier könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen, wie aus dem kleinen Kater und dem Rüden Felix die besten Freunde wurden.

Zu Anfang mussten wir uns daran gewöhnen, wie wild die beiden spielen und haben sehr aufgepasst, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen. Mittlerweile wissen wir das sich beide, sowohl Kater wie auch Hund gut zur Wehr setzen können. Nun können wir es genießen den beiden beim Spielen zu zuschauen.

Fazit: Es ist ein großer Spaß sowohl für uns als auch für die Hunde mit dem Kater zu spielen. Er zwingt uns dazu kreative Pausen einzulegen und auch mal vom Handy aufzublicken. Auch der abendliche Film kann selten ohne das Kater-Bespaßen auskommen. Und sind wir nicht schnell genug zur Stelle, erinnert uns Charlie lautstark daran, dass ihm jetzt langweilig ist und nicht später!

Wie spielt ihr mit euren Lieblingen? Habt ihr auch Spiel-Rituale? Ich freue mich auf eure Geschichten.

 

Wie mein Kater die Welt entdeckt

Wie mein Kater die Welt entdeckt

Katzen sind von Natur aus neugierig, aber sehr misstrauisch.

Das ist auch gut so denn so schützen sie sich selbst vor Gefahren.
Also wie kann ich meinem Kater seine Welt zu Hause und im Büro zeigen und ihm Vertrauen vermitteln?
Charlie ist einfach in der „Handhabung“, denn er ist sehr mutig und frisst für sein Leben gern.

Deshalb musste ich zwei Dinge miteinander verknüpfen: Neues ausprobieren ist lecker!

Aber was sich so einfach liest, ist in der Praxis weitaus schwieriger umzusetzen. Denn jeder weiß: was Katze nicht mag, macht Katze nicht! Mein Kater Charlie ist da nicht anders.

Charlie in der Hängematte

Seinen Kratzbaum nutzt Charlie hauptsächlich zum Schlafen in seiner Lieblingshängematte. Diese hat er von Anfang an gut angenommen, den Rest vom Kratzbaum meidet er.
Deshalb habe ich mir eines Abends ein paar Leckerchen zu Seite gelegt und habe angefangen mit Charlie das Kratzbaum-Klettern zu üben.

 

 

 

 

 

 

Motiviert klettert der kleine Kater seinen Kratzbaum hoch.

Ich habe ihm ein Leckerchen an einer Stelle im Kratzbaum hingelegt und habe mit dem Finger daneben klopft. So wusste er wo er sich etwas Leckeres abholen konnte. Eine Herausforderung waren die Säulen, denn ich musste das Leckerchen so halten, dass sich das Klettern lohnt, ansonsten hat er sich einfach lang ausgestreckt. Oder er sprang auf ein Podest in unmittelbarer Nähe meiner Hand. Dafür habe ich ihn natürlich auch belohnt, denn das erfordert Köpfchen.

 

 

 

 

Dieses Training habe ich mit meinem Kater natürlich häufiger wiederholt und nun ist es unser Abend-Ritual geworden.
Charlie fordert mich abends auf mit ihm zu üben.

Dieses Ritual ist mein kleiner Geheimtipp, um Charlie an Neues zu gewöhnen. Denn mein kleiner Kater vertraut mir und weiß wo ich mit dem Finger klopfe ist etwas Leckeres zu essen und es ist ungefährlich für ihn.

Der neue Kratzbaum muss erkundet werden.

Charlie hat als Büro-Kater natürlich immer die Möglichkeit alle ausgestellten Kratzbäume und an den Wänden befestigte Klettermöbel zu testen.
Wie aus Charlie ein Büro-Kater geworden ist, könnt ihr hier nachlesen.

Die ersten Schritte auf den neuen Kletterbäumen machen wir natürlich immer zusammen, und zwar mit unserem Ritual. Ich verstecke Leckerchen erst mal in kleinen Abständen zu einander. Charlie hat so die Möglichkeit langsam Neues und Unbekanntes zu erkunden, und zwar mit Begleitung. Fühlt sich der kleine Abenteurer sicher lasse ich die Leckerchen-Abstände immer größer werden. So muss er sich manchmal anstrengen, um an die Beute zu kommen.

 

 

Hat ihn dann die Abenteuerlust endgültig gepackt, erkundet er gern allein seine Kletterwände.

Dieses Training hat dazu beigetragen, dass die Bindung zwischen Charlie und mir stärker geworden ist. Er ist aufmerksamer geworden wenn ich mit ihm trainiere und er beobachtet mich genau. Da ich selten Kommandos benutze, muss sich Charlie auf meine Körperhaltung und meine Hände konzentrieren. Er hat sich angewöhnt die Trainingseinheiten zu kommentieren, besonders wenn ich etwas von ihm erwarte, er aber so gar nicht damit einverstanden ist. Auch lässt er mich wissen, wenn er eine Pause benötigt und wir doch besser einfach nur spielen sollen. Das belohne ich auch sehr gern, denn er bietet mir was anderes an, anstatt wegzulaufen.

Als Mitbewohner einer tierischen WG ist es für unseren Stubentiger wichtig zu wissen, auf wen er sich verlassen kann und wer ihn beschützen kann.

Die täglichen Übungen haben Charlie vermittelt, dass wir gut in der Lage sind ihn vor den Mitbewohner-Hunden zu beschützen. Falls Nala ihre Mütterlichkeit wieder zu ernst meint und das viele Putzen dem Kater zu viel wird, kommt er gern petzen und versteckt sich bei uns. Auch Felix meint es manchmal zu gut mit wilden Spielen, da möchte Charlie dann auch mal Pause.

Fazit: Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier zu schaffen ist wichtig und macht sehr viel Spaß. Das Selbstvertrauen einer jungen Katze kann nur durch Ausprobieren gefördert werden. Ihr als Halter könnt euren Mitbewohner mit kleinen Trainingseinheiten dabei unterstützen.

Es ist ein schönes Gefühl so viel Vertrauen geschenkt zu bekommen.

Wie erkunden eure Lieblinge neue Dinge? Sind sie auch so neugierig wie Charlie?
Erzählt mir wie ihr euren Stubentigern Neues zeigt.

Mein Kater, sein Kletterbaum und ich

Mein Kater, sein Kletterbaum und ich

Ein kleiner Kater zieht bei uns ein

Eine Einkaufsliste haben wir schnell heruntergeschrieben, denn die benötigten Utensilien sind uns bekannt und auch schnell eingekauft.

Aber einen Kletterbaum auszuwählen das ist schwierig, der Kater ist ja auch noch so klein. Wir wissen, dass er gern klettert und sehr abenteuerlustig ist. Also muss ich mir für diese kleine Katze etwas ausdenken. Das ist gar nicht so leicht, wenn man so eine riesige Auswahl an Bauteilen hat. Als Hersteller der Katzenmöbel können wir aus allen Bauteilen auswählen.
ABER was braucht ein kleiner Kater tatsächlich?
WAS ist wirklich am Anfang sinnvoll?
Sollen wir tatsächlich am Anfang schon so einen großen Kratzbaum aufbauen?
Sollen wir besser mit etwas Kleinerem anfangen und es später ausbauen und verändern?

Nun gut, wir wissen: sollte der erste Kletterbaum unserem kleinen Stubentiger nicht gefallen, bauen wir ihn einfach um, oder bauen etwas ganz anderes.

Ich entscheide mich für einen Kratzbaum mit hohen Sisalsäulen, zwei unterschiedlich hoch angebrachten Hängematten, einer erhöhten Futter-Stelle und einigen Podesten, um das Klettern zu erleichtern. Der Kratzbaum besteht aus den Grundbauteilen aus unserem Sortiment, das erleichtert im Nachhinein den Umbau und die Neugestaltung. Außerdem können wir so den Kletterbaum leicht erweitern.

So bezieht Charlie sein neues Zuhause und ist zunächst überhaupt nicht am Kratzbaum interessiert. Bis er feststellt, dass sich die Futterausgabe dort befindet. Das bleibt die ersten Tage das interessanteste am Kletterbaum, bis er die gemütliche Hängematte entdeckt.

Eingekuschelt im Kletterbaum

Mittagsschläfchen am liebsten in der Hängematte

Seine Mittagsschläfchen verbringt unser kleiner Kater von nun an eingekuschelt an seinem neuen Lieblingsplatz. Leider interessieren ihn aber alle anderen Bauteile weiterhin nicht.

Etwas verzweifelt habe ich mir nun überlegt den Kratzbaum zu verändern und dem Kater so andere Klettermöglichkeiten einzubauen.

Der Kletterbaum wird erobert

Charlie klettert an den Säulen

 

 

 

 

Nach dem Umbau scheint sich Charlie tatsächlich mehr für seinen neuen Kratzbaum zu interessieren. Jetzt müssen wir nur noch üben, wie er ihn benutzen kann.

Mein kleiner Kater isst sehr gern und lässt sich mit kleinen Leckerchen gern bestechen. Und so versuche ich mit Leckerchen bewaffnet meinem kleinen Kater die verschiedenen Klettermöglichkeiten vorzustellen. Dabei habe ich mir ein Signal für Charlie überlegt: ich lege ein Leckerchen auf ein Podest und klopfe daneben mit dem Finger. So weiß er, da kann er sich etwas schmackhaftes abholen.

Charlie klettert mit Hilfe von Leckerchen

Charlie versteht im Nu wie das Spiel funktioniert. So machen wir es also zu unserem Ritual und üben jeden Abend das Klettern über die Säulen und das Springen über die verschiedenen Ebenen. Charlie hat sichtlich Spaß dabei und ist ein wirklich fleißiger Schüler. Aber wenn er die Lust verspürt seine Krallen zu pflegen benutzt er doch lieber die Armlehne meiner Couch!

Das bedeutet für uns weiter üben und Charlie loben, wenn wir ihn in der Nähe der Säulen sehen.

 

 

 

Fazit: Ein cleverer Kater benötigt hin und wieder eine Herausforderung. Der Kletterbaum darf nicht langweilig werden, denn sonst wird er tatsächlich ignoriert.
Charlie wird bald wieder einen „neuen Kratzbaum“ bekommen. Denn so wichtig wie eine interessante Bauweise ist auch der Standort. Charlies Kratzbaum steht im Moment etwas unglücklich, so dass der Kater nur mit Mühe aus dem Fenster schauen kann. Das werden wir ändern!

Tipp: Hier könnt ihr nachlesen, wie ihr qualitativ hochwertige Katzen-Kratzbäume von minderwertigen unterscheiden könnt. Benötigt ihr darüber hinaus weitere Informationen, schreibt mich gern an.

Wie sehen eure Kratzbäume aus? Nehmen eure Katzen, die gut an?
Erzählt mir gern eure Kratzbaum-Geschichten.

 

 

Das Badezimmer – Spannender Katzen-Spielplatz

Das Badezimmer – Spannender Katzen-Spielplatz

Charlies kleine Welt birgt so viel Neues, so viele Abenteuer!

Mein Kater Charlie ist jetzt schon fast 5 Monate alt. Ich als seine „Katzen-Mama“ fühle mich natürlich dazu verpflichtet ihm die Welt zu zeigen, ihm vor allem so viel Selbstvertrauen zu vermitteln, das er sich gut gegen seine Hunde-Mitbewohner behaupten kann.

Dazu gehört natürlich einer der interessantesten Räume unserer Wohnung: das Badezimmer.

Liebe Leser vermutlich hat es jeder von euch schon erlebt, ihr möchtet kurz das „stille Örtchen“ aufsuchen, aber die Mieze huscht mit hinein und beobachtet euch bei eurem Tun.

Mein kleiner Kater ist da keine Ausnahme. Er schlich sich mit mir ins Badezimmer und schaute sich zunächst um. Ich versuchte mich so langsam und vorsichtig zu bewegen, denn ich wollte ihn nicht erschrecken. Charlie schien mir nämlich etwas angespannt bei seiner ersten Erkundungstour.

Die Badezimmer-Tür blieb einen Spalt offen, damit er jederzeit flüchten konnte, falls ihm zu abenteuerlich  wurde. Aber er schien wirklich Gefallen an unserem Badezimmer zu haben und stöberte unbeirrt weiter in sämtlichen Ecken.

Besonders interessant war die Badewanne!

Im Badezimmer ist immer etwas los

Der Badewannenrand ist sicher.

Der kleine Kater konnte doch nicht sehen, was sich hinter dieser „hohen“ Mauer verbirgt. Also versuchte ich Charlie auf den Badewannen-Rand zu setzen und ihm zu zeigen, wie er sich auf dem Rand behutsam bewegen kann ohne runter zu rutschen. Er war sofort so interessiert an all den Duschgelen und Shampoo-Flaschen und schnupperte alles ganz genau ab.

Also rutschte er vorsichtig in die trockene Badewanne und erkundete dort alles. Mein Kater ist so mutig und neugierig, das wollte ich doch ausreizen und machte ihm ganz vorsichtig den Wasserhahn auf. Das Wasser rann in einem feinen Rinnsal und Charlie war sofort interessiert und er wollte sofort wissen was das ist.

Das Badezimmer ist besonders interessant

Wasser ist ja so spannend!

Er tastete mit seinem Pfötchen, stellte dann schnell fest, dass es nass ist- aber nicht unangenehm!
Das Abtrocknen der Pfötchen muss natürlich auch gelernt werden und deshalb ist es am einfachsten das spielerisch zu üben. Ich nahm also Charlie auf den Arm und fing an ihm sachte die Pfötchen abzutrocknen. Er hatte einen Heidenspaß an dem neuen Spielgerät, dass ihn immer wieder zum Kampf aufforderte: „das kleine Handtuch“.

 

 

Einige Badezimmer-Erfahrungen weiter, ist es für Charlie das größte Abenteuer, wenn er in eine nasse Badewanne springen kann.

Charlie in der Badewanne

Ok. Hier bleibe ich jetzt.

Dann muss ihm das Personal das Wasser aufdrehen, damit er sich die Möglichkeit offen halten kann bei Bedarf zu trinken. Ansonsten sind die feinen Tröpfchen sein liebstes „TV-Programm“.
Er hat nun auch seine Erfahrung mit einer vollen Badewanne gemacht, indem er versehentlich reingerutscht ist 😉
Solche kleinen Zwischenfälle beirren Charlie nicht in seiner Abenteuerlust, ganz im Gegenteil!

 

 

Charlie im Badezimmer

Was machst du in meiner Wanne?

Ein Vollbad sollte mir für ein paar Augenblicke Entspannung schenken. Doch mein Kater hatte mit eben dieser Badewanne etwas Wichtigeres vor. Er wollte einmal erkunden, wie der Schaum schmeckt; was ein Kater alles mit dem Badeschaum so machen kann und warum ich überhaupt da im Wasser sitze.

Als alle Fragen beantwortet schienen, durfte ich mich später doch noch kurz entspannen. Leider war das Wasser mittlerweile kalt geworden.

Also dann: schnell warm abduschen und ab auf die Couch. Da habe ich aber die Rechnung ohne meinen Kater gemacht, denn dieser wollte doch erst noch kontrollieren ob denn seine Badewanne noch in Ordnung ist, nachdem das Wasser endlich raus war.

Vielen Dank Christina von deinetiere.com, dein Artikel diente als Inspiration zu diesem Artikel.

Fazit: Charlie ist also immer dabei, wenn jemand zur Toilette geht, aber er interessiert sich ausschließlich für die Badewanne, die im besten Fall nass ist.

Wie gefällt euren Tieren das Badezimmer? Verfolgen euch eure tierischen Mitbewohner auch ins Bad?
Erzählt mir gern eure lustigen Badezimmer-Geschichten.

 

Die tierische Zusammenführung

Die tierische Zusammenführung

Die tierische Zusammenführung

Wir sind stolze Besitzer von zwei kleinen Terrier-Mischlingen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Rüde Felix, und Hündin Nala.

Sie sind die besten Freunde und verstehen sich blind. Während Felix gern mit anderen Hunden spielt und sich auch gern streicheln lässt, ist Nala lieber für sich und möchte nur ungern angefasst werden. Dieses kleine Rudel wollen wir nun mit einem kleinen Kater vervollständigen.

Kater Charlie schaut sich die Ausstellung genau an.

Kater Charlie zieht ein

So kam Charlie zu uns. Ein verschmuster und abenteuerlustiger Kater muss sich nun mit zwei Hunden arrangieren – und umgekehrt.

Die erste Begegnung verlief sehr stressig: die Hunde jagten diesen Winzling und Charlie versteckte sich unter der Couch und wollte nur ungern seine Deckung verlassen.

So blieb uns keine andere Möglichkeit, als die Drei zu trennen. Wir waren etwas ratlos und plötzlich nicht mehr so sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Das Dilemma beschäftigte mich einige Nächte. Im Internet fand ich zum Glück Blogger, die uns mit wertvollen Tipps eine entspannte tierische Zusammenführung ermöglichten.

 

 

Wir starten die tierische Zusammenführung

Der wichtigste Rat: Geduld!

Die Tiere entscheiden, wann sie sich kennenlernen wollen, das müssen wir als Halter respektieren. Ebenso ist es sehr von Vorteil die Tiere mit Hilfe eines Tür-Gitters zu trennen. Denn so können sie einander sehen und riechen und entscheiden wann sie sich in der Nähe des Gitters zur Kontakt-Aufnahme aufhalten möchten.

Liebe Leser solltet ihr mit dem Gedanken spielen euer Rudel mit einem neuen Tier zu vervollständigen, lasst euch gesagt sein: ein Tür-Gitter ist jeden Cent wert.

Die Tage vergingen, die tierische Zusammenführung schien zu klappen, denn die Hunde wirkten immer weniger bedrohlich auf Charlie. Die Hunde wiederum gewöhnten sich langsam an das neue Rudelmitglied.
Charlie wurde größer und mutiger, sodass er sich sogar traute sie zum Spielen aufzufordern. Dazu schlug er vorsichtig mit der Pfote nach den beiden. Nala und Felix wiederum versuchten an dem Kater zu schnuppern und zu schnappen.

Die tierische Zusammenführung funktioniert, Felix und Charlie liegen zusammen

Vorsichtig nähern sich die Kumpels an.

 

Die friedliche Stimmung nutzten wir jeden Abend, um die Tiere intensiver aneinander zu gewöhnen.
Dazu leinten wir die Hunde an und führten sie in „Charlies“ Zimmer. Dabei versuchten wir eine besonders entspannte Stimmung zu vermitteln. Wir setzten uns auf die Couch und ließen die Hunde schnuppern, sie durften sich entspannt im Raum bewegen.
Charlie beobachtete das Treiben mutig und wagte sogar hin und wieder den Versuch auf seine Hunde-Mitbewohner zuzugehen. Bemerkten wir, dass sich die Doggies dabei entspannten und ablegten, wurden sie sofort mit leiser Stimme gelobt und zugleich mit einem Leckerchen belohnt. Wurde einer der Hunde nervös oder konnte sich nicht entspannen, mussten sie wieder hinter das Türgitter. Sobald sie sich dort entspannten und ablegten, lobten und belohnten wir sie sofort überschwänglich.
Anschließend starteten wir einen erneuten Versuch. Diese Wiederholungen und das intensive Beobachten der Hunde, führten dazu, dass sich beide immer häufiger trotz Anwesenheit des Katers entspannten.
Wir waren uns sicher: bald könnten wir das Türgitter offen lassen, oder sogar ganz abbauen.

 

 

Eines Tages war es dann aber soweit: Charlie entschied, er ist groß genug und sprang einfach über das Gitter! Er wollte unbedingt mit Hund Felix spielen. Felix seinerseits war sehr überrascht, aber er spielte so vorsichtig, wie es ihm möglich war mit Charlie. Daraus entstand ein ganz wunderbares Ritual: jeden Morgen, sobald der Kater wach war, rief er nach Felix, damit die zwei Freunde zusammen spielen konnten. Felix wartete geduldig, bis wir das Gitter öffneten.

Die tierische Zusammenführung finktioniert, Charlie und Felix spielen zusammen

Spielerisch schließt man am schnellsten Freundschaften.

Nala dagegen behielt sich vor die „Respekt-Person“ des Rudels zu bleiben. Sie warf (und wirft noch) lieber ein wachsames Auge auf die Jungs, um die zwei Wilden zur Ordnung zu rufen, falls es zu bunt würde.

Fazit: Liebe Leser ich bin wirklich froh darüber, dass wir Charlie aufgenommen haben. Felix und er sind dicke Kumpels und es ist sehr schön zu sehen, wieviel Spaß die beiden zusammen haben wenn sie spielen. Jede Minute der Trainingseinheiten hat sich nun ausgezahlt. Nach über zwei Monaten hatten wir das Türgitter endlich abmontiert und Charlie durfte sich frei bewegen. Die Hunde haben ihn vollständig akzeptiert.

Habt ihr auch Erfahrungen mit tierischen Zusammenführungen? Berichtet mir gern darüber, ich freue mich von euren Erfahrungen zu lesen.