Eine Katze zieht ein – eine kleine Checkliste

Eine Katze zieht ein – eine kleine Checkliste

Eine Katze zieht ein – Charlie ist endlich da!

Es gibt viele Checklisten, um zu prüfen ob beim Einzug der kleinen Katzen auch an alles gedacht wurde.

Es gibt sogar Checklisten mit Preisen zu allen Produkten.
Eine dieser „Katze-zieht-ein-Checklisten“ haben wir natürlich zum Einzug unseres Katers auch abgearbeitet. Das Ergebnis war ernüchternd. Denn bis auf die Katzentoilette und die eingerichtete Futterstation war alles andere uninteressant.

Deshalb möchte ich euch meine lieben Leser*Innen nun eine überarbeitete Version einer Checkliste vorstellen, sozusagen als Starter-Set.

Eine Katze zieht ein, das wird benötigt:

Das ist alles was eure kleine Katze zu Anfang benötigt und zu schätzen weiß!

Euer neuer Mitbewohner wird euch zunächst oft folgen und euch beobachten, denn er möchte lernen, wie er sich zu Anfang verhalten muss. Spielen ist in der ersten Zeit sehr wichtig, denn es stärkt das Vertrauen und die Bindung. Außerdem trainiert die kleine Katze spielerisch das Jagdverhalten und testet natürlich dabei ihre Grenzen aus.

Deshalb ist es umso wichtiger dem kleinen Mitbewohner spielerisch wichtige Grundregeln zu zeigen.

Katze zieht ein, Kratzen üben

Kratzen an Säulen will geübt sein.

Da wäre zunächst das Kratzen: zeige deiner kleinen Katze, wo sie kratzen darf.
Es geht leichter mit Leckerchen oder interessanten Spielzeugen. Kater Charlie fand seine Spielfeder so aufregend, dass er ihr überall hin gefolgt ist. So lernte er wie das Klettern an Sisalsäulen funktioniert.
Das klappt übrigens auch gut mit Kratzbrettern. Benötigst du zusätzliche Tipps zum Thema Kratzen, dann hier entlang.

Tipp: Achte bei der Wahl der Spielzeuge darauf, dass sie möglichst aus natürlichen Materialien verarbeitet wurden. Spielzeug aus Plastik kann für deine kleine Katze gefährlich sein, wenn Teile abbrechen und verschluckt werden.

Katze zieht ein, gemütliche Plätze sind wichtig

Die gemütlichste Hängematte

Die Liege- und Schlafplätze nimmt eine kleine Katze schnell an, wenn sie sich in deiner Nähe befinden. Kitten suchen sich zu Anfang ruhige Orte in deiner Nähe aus, das vermittelt ihnen Sicherheit. Deshalb sollte der neue Kratzbaum natürlich dort stehen, wo du dich am meisten aufhältst.
Sollte das nicht möglich sein, dann richte deinem Kitten eine kleine kuschelige Höhle oder ein Bettchen aus Decken ein.

 

Dafür eignen sich am besten Decken die du häufiger in Gebrauch hast, denn diese duften nach dir.

Tipp: Breite Fensterbänke eignen sich hervorragend als Liegeplätze. Hier kann dein kleiner Stubentiger alles was draußen passiert wunderbar beobachten, ein wärmendes Sonnenbad nehmen, oder die warme Heizung im Winter genießen.

Katze zieht ein, Rückzugsorte bereit stellen

Verstecken spielen

Schüchterne Kätzchen und unsichere erwachsene Katzen, ziehen sich gern zurück. Dafür suchen sie sich gern ungestörte Orte aus und klettern auf den Schrank, oder unter das Bett.

Biete deiner Katze ein gemütliches und sicheres Versteck an.
Das kann eine gekaufte Höhle sein oder ein Katzenhaus, du findest aber auch leichte Anleitungen zum DIY.

Beachte hierbei eine wichtige Regel: Rückzugsorte müssen Plätze sein, die ungestört von deiner Katze aufgesucht werden können. Wird die Katze gestört oder geärgert, verliert sie schnell das Vertrauen zu dir.

 

 

Als Fazit bleibt nur zu sagen: lass dich überraschen von deinem neuen Mitbewohner!

Katze zieht ein, geeigneter Kratzbaum zum Klettern und Schlafen

Charlie hat den Kratzbaum geprüft und für gut befunden.

Jede Katze ist anders und hat demnach auch andere Vorlieben. Erst wenn ihr euch gegenseitig gut kennengelernt habt, ist es an der Zeit die Katze mit einem großen Kratzbaum zu überraschen.

 

 

Ein Kletterparadies

Charlies Kletterparadies

Klettert dein Stubentiger die Wände hoch? Dann benötigt er eine Cat-Wall.

 

 

 

 

 

 

 

Benötigst du viel Platz für gemütliche Kuschelecken? Da kann ich Heizungsliegen und Kratzbäume mit vielen Hängematten empfehlen.

Also beobachte deine Katze und genieße die Kennenlern-Zeit. Es ist schön zu erfahren was das kleine Wesen für einen großartigen Charakter versteckt.

 

 

Checkliste: Säulen, Kratz-Spaß oder Wackel-Frust?

Checkliste: Säulen, Kratz-Spaß oder Wackel-Frust?

Säulen – Kratz-Spaß oder Wackel-Frust?

Das Thema „Säulen“ liegt mir aus verschiedenen Gründen sehr am Herzen: zum einen, weil ich drei Kater zuhause habe, die sich an stabilen und ungefährlichen Säulen die Krallen pflegen sollen.
Zum anderen, weil ich die Säulen bei Pussicat selbst herstelle!

Fangen wir mit der Beschaffenheit an: Hartpapierhülsen oder Vollholz?

Unsere Erfahrungswerte zeigen, dass sich Hartpapierhülsen über 40 Jahre hin bewährt haben. Hartpapierhülsen bleiben formstabil und verändern sich nicht, das ist der große Vorteil gegenüber Vollholz.

Hartpapierhülsen

Holz hat in Innenräumen einen wesentlichen Nachteil, denn es zieht immer Feuchtigkeit aus der Luft und trocknet dann wieder aus. Dadurch können kleine und große Risse entstehen, was dazu führt, dass sich das Sisal-Seil zu lösen beginnt. Aus Erfahrungsberichten unserer Kunden wissen wir, dass Säulen aus Hartpapierhülsen 15 Jahre und länger halten können. Dagegen ist bei den meisten Vollholz-Säulen nach 5 Jahren das Sisal-Seil lose.

 

 

 

Säulen-Rohlinge

Allerdings werden unsere Einsätze aus massivem Fichten- und Tannenholz gefertigt, im Gegenteil zu vielen Wettbewerben, die auf Einsätze aus Kunststoff setzen. Die eingesetzten Holzeinsätze sind bereits völlig trocken und schrumpfen über die Jahre nicht mehr merklich. Holz hat in diesem Fall einen besonderen Vorteil gegenüber Kunststoff: es ist deutlich stabiler und belastbarer.
Auf die Einsätze wirken unterschiedliche Kräfte ein. Immer dann, wenn sich eure Katze bewegt, springt oder sich über die Säulen hangelt, entstehen einwirkende Kräfte. Diese Bewegungen führen dazu, dass Kunststoffeinsätze Risse bekommen und die eingegossenen Schrauben und Gewinde können sich herauslösen. Holz dagegen ist flexibel genug die Bewegungen abzufedern und bleibt deshalb formstabil.

Sisal oder Hanf?

Naturbelassener Hanf

Womit die Säulen gewickelt sind, ist Geschmackssache eurer Katze, solange es sich dabei um reine Naturfasern handelt.
Hanf-Säulen sind die mit Abstand am wiederstandfähigsten. Das Hanfseil besteht aus sehr langen Fäden und ist sehr fest verdrillt, das macht es so langlebig. Viele Katzen bevorzugen Hanf-Säulen, das kann mitunter am Duft liegen.
Der Duft von unbehandeltem Hanf ist für viele Katzen unwiderstehlich. Das erleichtert euch als Katzenbesitzer die Gewöhnung der Katze ans Kratzen an Säulen.

 

Für euch als Katzenbesitzer ist unbehandelter Hanf recht gut zu erkennen:

·         Aussehen: Hanf hat eine grünliche-graue Färbung

·         Duft: Hanf hat einen intensiven, natürlichen Eigengeruch.

Also Tipp an alle Katzenbesitzer, deren Katzen Sisal-Säulen nicht benutzen wollen: Probiert es mit Hanf!

Hanf ist eine gute Alternative zu Sisal und hat sich bei der Produktion von Kratzmöbeln seit vielen Jahren bewährt.

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Die am meisten verbreiteten Säulen sind Sisal-Säulen

Naturbelassenes Sisal

Hier müsst ihr als Katzenbesitzer die Augen besonders offen halten. Denn für eure Katze ist natürlich nur ungebleichtes und ungefärbtes Sisal wirklich geeignet und sicher.
Denn das Sisal-Seil kann nur mit Acryl-Farbe farbecht gefärbt werden.
Wer den Kratzbaum trotzdem nicht so eintönig möchte, kann besser mit der Wahl der Bezüge schöne und ausgefallene Akzente setzen.
Die Stärke des Seils sollte nicht weniger als 6mm im Durchmesser betragen. Ist das Seil zu dünn kann es passieren, dass eure Katze das Sisal schnell von den Säulen kratzt. In Sisal-Seil, dass weniger als 6mm stark ist, werden oft Kunststoff-Fäden eingeflochten. Also Finger weg von Kunstfasern! Der langfaserige und spitze Kunststoff kann für deine Katze durch verschlucken eine tödliche Gefahr darstellen  in Form von: Magen-Darm Perforation oder Darmverschlingung. Wir bei Pussicat nutzen 8mm starkes Seil, weil sich die Stärke über 40 Jahre am besten bewährt hat.

 

 

Beim Kauf zu beachten:

Solltet ihr in der nächsten Zeit planen einen neuen Kratzbaum zu kaufen, gibt es hier interessante Tipps. Aber auch die Säulen müssen genau angeschaut werden.

Ich empfehle euch bei dem Kauf eines Kratzbaums eure Sinne nutzen: sehen, riechen, tasten und hören helfen euch, die richtige Wahl zu treffen:

  • Schaut euch die Säule von oben nach unten an, achtet dabei besonders darauf, ob das Seil durchgehend um die Säule gewickelt ist und ob es ausschließlich an der „Krone“, also nur ganz oben und ganz unten, getackert wurde. Auf der Kratzfläche getackerte Säulen sind sehr gefährlich für eure Katze,
  • Riecht an der Säule. Riecht sie unnatürlich oder nach Kleber/Chemie, wird es für eure Katze sehr unangenehm. Sisal-Säulen sollten ausschließlich nach Sisal oder Hanf duften!
  • Tastet über das Seil und fühlt ob es fest anliegt oder sich leicht lösen lässt. Sollte das Seil leicht zu lösen sein, ist die Qualität minderwertig. Im Ernstfall kann sich eure Katze dann sogar an den Säulen verletzen.
  • Schüttelt die Säule, so könnt ihr genau nachhören, ob sich Teile wie Gewinde/Schrauben bereits gelöst haben, oder sich leicht lösen lassen.

Lasst euch gut beraten und fragt genau nach, denn es geht schließlich um die Gesundheit eures Lieblings. Seid ihr euch unsicher, lasst die Säulen besser stehen.

Umfang und Länge

Charlie kratzt

 

Für die Länge der Säulen am Kratzbaum gibt es eine leichte Faustregel:

  • Kleine Katzenrassen mind. 65cm Länge,
  • Mittlere Katzenrassen mind. 80cm Länge und
  • Große Katzenrassen mind. 100cm Länge.

Katzen nutzen die Säulen nicht ausschließlich zur Krallenpflege, sondern auch zum aktiven Muskeltraining und Stretching. Deshalb ist es wichtig, der Katze mindestens eine Säule anzubieten, an der sie sich richtig ausstrecken kann.

Der Umfang bzw. Durchmesser hängt von der Größe der Katze ab. Große und aktive Katzen benötigen 14cm Durchmesser. Gemütliche Katzen, die die Säulen ausschließlich zur Krallenpflege nutzen, kommen gut mit 12cm-Durchmesser aus. Dünner sollten die Säulen aber lieber nicht sein. Welche für eure Katze die richtigen sind, erfahrt ihr beim Züchter eures Vertrauens, oder während einer Beratung beim Kratzbaum-Kauf.

Fazit: Die richtige Säule zu finden, ist gar nicht so schwer. Vertraut euren Sinnen und lasst euch von fachkundigen Verkäufern beraten. Das Pussicat Team steht euch natürlich auch gern mit Rat und Tat zur Seite, ich freue mich auf eure Fragen.

Der gute Kratzbaum: 7-Punkte-Checkliste

Der gute Kratzbaum: 7-Punkte-Checkliste

Was macht einen guten Kratzbaum aus?

Die 7-Punkte-Checkliste

Wer auf der Suche nach einem neuen und guten Kratzbaum ist, kann zwischen vielen Herstellern wählen.
Einige bauen wirklich gute und katzengerechte Kratzbäume. Viele stellen allerdings Produkte her, die ganz und gar nicht für Katzen geeignet sind. Worauf ihr achten solltet habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

1.       Stabilität

Stabilität beginnt mit dem Gewicht des Unterpodestes bzw. der Bodenplatte. Je schwerer die „Basis“, desto sicherer steht der Kratzbaum.
Dabei gilt: ein hoher Kletterbaum benötigt eine große und schwere Bodenplatte.
Bei deckenhohen Kratzbäumen erreicht man zusätzliche Stabilität mit Hilfe eines Deckenspanners.

Der gute und katzengerechte Kratzbaum

 

Schaut euch die Verschraubung genau an: 10mm sollten mittlerweile Standard sein.
Ein Mindest-Durchmesser von 8mm sollte nicht unterschritten werden.
Dabei müsst ihr folgendes bedenken: auf den Kletterbaum wirken unterschiedliche Kräfte ein, und zwar immer dann, wenn die Katze sich bewegt, springt oder sich an den Säulen hochhangelt.

Sämtliche Bewegungen müssen von den Schrauben und Gewindestangen abgefangen werden.
Die Bauteile müssen fest miteinander verschraubt werden können, um zu verhindern, dass eure Katze durch lose oder abfallende Anbauten zu Schaden kommt.
Ebenso ist zu befürchten, dass der Kletterbaum durch lose Bauteile in Schräglage gerät und kippt.

 

2.       Verarbeitung

Um gute Verarbeitung zu erkennen benötigt ihr alle eure Sinne

  • schaut euch den gewünschten Kratzbaum genau an: steht er schräg, sehen Bauteile unsicher aus,  sind Bauteile verbaut, die keinen Sinn ergeben oder sind sogar Bauteile verbaut die eure Katze nicht mag und nicht nutzen wird?
  • riecht an dem Kratzbaum, beachtet dabei: eure Katze riecht dreimal besser als ihr.
    Wenn es für euch nicht gut riecht, ist es für eure Katze dreimal so schlimm!
  • hört genau hin wenn ihr am Kratzbaum wackelt, knackt etwas komisch oder macht quietschende oder knarrende Geräusche?
  • tastet die Bauteile und Säulen ab: sind irgendwo spitze Teile die hinausschauen z.B. Tackernadeln, daran kann sich die Katze verletzen, oder ist etwas lose und lässt sich nicht richtig befestigen?

Fragt genau nach und lasst euch gut beraten. Seid ihr euch unsicher lasst den Kratzbaum stehen!

3.       Größe

Die Größe der eigenen Katze bzw. aller Katzen, die im Haushalt leben, entscheidet über die Größe des Kratzbaums.

Jede Katze benötigt mind. eine Liegefläche, auf der sie sich bequem hinlegen kann. Das können gemütliche Hängematten sein, oder kuschelige Katzen-Couchen.
Ebenso muss bedacht werden, das Kitten und Senioren Kratzbäume bevorzugen, die über „Stufen“ und leichte Auf- und Abstiege verfügen.
Junge Katzen klettern viel und trainieren so ihre Muskeln. Dafür benötigen sie hohe Säulen an denen sie sich gut hoch ziehen können. Ebenso benötigen sie unterschiedlich hoch angebrachte Podeste. Wer das beachtet, bleibt der Kratzbaum lange spannend.

Tipp: alternativ zu einem großen Kratz- und Kletterbaum kann alternativ eine Cat Wall platzsparend angebracht werden.

4.       Säulen

Ein guter und zu empfehlender Kratzbaum verfügt über ausreichend hohe Säulen.

Dabei gilt diese einfache Faustregel:

–          Kleine Katzenrassen mind.    1x 65cm

–          Mittlere Katzenrassen mind. 1x 80cm

–          Große Katzenrassen mind.   1x 100cm

Die Säulen sollten auch nicht zu dünn sein, denn die Stabilität des Kletterbaums hängt auch davon ab, wie die Säulen beschaffen sind. Ein Durchmesser unter 11cm ist nicht akzeptabel und ungeeignet!
Ob Säulen mit Sisal oder mit Hanf gewickelt sind, ist Geschmackssache der Katze.

Worauf ihr allerdings dringend achten müsst, ist der Geruch der Säulen.
Riechen die Säulen nach Nagellackentferner oder anderweitig komisch: „Finger weg!“.
Eine Säule muss ganz natürlich nach Sisal oder Hanf riechen.

Weitere Tipps zu Säulen erfährst du hier.

5.       Liegeflächen

Zum besseren Verständnis: als Liegeflächen bezeichne ich alle Flächen mit einem festen Boden.

Diese Liegeflächen sorgen auch für Stabilität des Kratzbaums, denn sie verbinden die einzelnen Säulen miteinander. So entstehen interessante „Etagen“, die eure Katze zum Erkunden des Kratzbaums einladen. Sind die Liegeflächen groß genug, nutzt die Katze sie natürlich auch zum eigentlichen Zweck dem Liegen. Einige Katzen bevorzugen Ruheplätze mit festem Boden, die sie bei „drohender Gefahr“ schnell verlassen können. Ältere Katzen brauchen oft die Sicherheit eines festen Bodens unter ihren Pfoten; die Katzen meiden dann oft alle Hängematten und Kojen.

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6.       Hängematten

In einer Hängematte fühlen sich die meisten Katzen wohl, sie nutzen sie zum Ruhen und Schlafen. Ein guter Kratzbaum muss also, über mindestens eine Hängematte verfügen, abhängig von der Anzahl der Katzen auch mehr. Die Hängematte sollte in erhöhter Position verbaut sein, so dass die Katze sich ganz ungestört zur Ruhe begeben kann.

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7.       Budget

Ein hochwertiger Kratzbaum hergestellt aus unbedenklichen und schadstofffreien Materialien ist seinen Preis wert.

Es lohnt sich in Qualität zu investieren besonders dann, wenn sie garantiert wird.
Natürlich muss jeder auch auf sein Budget achten und nicht jeder ist in der Lage seiner Katze eine riesige Kletterlandschaft anzuschaffen. Deshalb bieten wir von Pussicat und einige andere Hersteller ein Baukasten-System an. So könnt ihr mit einem „preiswerten“ Modell anfangen und es dann passend zu den Bedürfnissen eurer Katze erweitern. Achtet dabei besonders darauf, dass die Bauteile über einen längeren Zeitraum nachgekauft werden können und kompatibel zu älteren Modellen bleiben.

 

Nun habe ich euch das Wichtigste verraten, auf das ihr beim Kauf eines Kletterbaums achten solltet. Habt ihr noch Fragen, oder benötigt Unterstützung bei der Auswahl eines Kratzbaums?
Schreibt mir, ich versuche alle Fragen zum Thema zu beantworten.

Eine Katze benötigt keinen Kratzbaum!?

Eine Katze benötigt keinen Kratzbaum!?

5 Alternativen zum Kratzbaum

Eine Katze benötigt keinen Kratzbaum?
Wir Katzenbesitzer haben es uns leicht gemacht unseren Lieblingen einen Kletterbaum zu erfinden und anzubieten. Unsere Katzen meinen es gut mit uns und nehmen den Kratzbaum an.
Aber wofür benötigen sie einen Kratzbaum? Gibt es Alternativen?
Wildkatzen suchen sich in der Natur einen Baum an dem sie ihre Krallen pflegen können und eine Duftmarke hinterlassen. Sie suchen sich erhöhte Plätze, um die Beute auszuspähen und Verstecke, wie Höhlen als Ruheplätze.

Genau wegen dieser natürlichen Bedürfnisse benötigen unsere Stubentiger eine Kratz-Möglichkeit, um die Krallen zu wetzen und das Revier zu kennzeichnen. Zusätzlich ist ein ungestörter Schlafplatz und Rückzugsort wichtig. Aber das muss nicht zwingend in Kombination als Kletterbaum sein.

Heutzutage gibt es viele Alternativen zum herkömmlichen Kratzbaum, die diesen super ergänzen und sogar ersetzen können. Dabei dürfen wir die natürlichen Bedürfnisse unserer Wohnzimmerlöwen nicht außer Acht lassen.

Hier habe ich einige Tipps und Alternativen zum „handelsüblichen Kratzbaum“ zusammengefasst:

1.       Krallenpflege:

 

  • Kratzbretter:
    Deine Katze benötigt eine Kratzstelle noch bevor sie dir zeigt, welche ihre Lieblings-Stelle auf der schönen Tapete ist. Richte ihr statt dessen ein Kratzbrett ein und lass dir aus Erfahrung berichten, oftmals reicht ein Kratzbrett nicht aus.
  • Kratzstation:
    Eine Kratzstation besteht aus mindestens drei Sisal- oder Hanfsäulen, hier kann deine Katze nach Herzenslust kratzen. Die Kratzstation ist kompakt gebaut, so dient sie deinem Stubentiger zusätzlich als Aufstiegshilfe.
  • Wand-Kratzsäulen:
    Eine interessante Kratzstelle könnt ihr auch mit Hilfe von Wandhalterungen und einer Sisal- oder Hanf-Säule einrichten. Die Säule bringt ihr am besten so an, dass eure Katze sich daran gut hochziehen kann.
    Tipp: Zeige deiner Katze ihre Kratzstellen und übe mit ihr spielerisch, wie und wo das Kratzen erlaubt ist.

2.       Schlafplatz

 

  • Die wärmste Empfehlung für einen Schlafplatz ist mit Sicherheit eine Heizungsliege, wie der Diwan. Bedenkt, dass die Körpertemperatur eurer Katze sinkt während sie ruht. Deshalb suchen sich eure Stubentiger mit Vorliebe Orte zum Schlafen, die warm und kuschelig sind.
    Tipp: Wer eine Fußboden-Heizung besitzt, kann den Diwan auch bequem an der Wand befestigen.
  • Eine Wandhängematte, wie die Relax Koje, muss natürlich so angebracht werden, dass sie für eure Katze bequem erreichbar ist. Katzen bevorzugen Liegeplätze in erhöhter Position. Plant ihr also eine Wandhängematte, dann richtet eurer Katze einen bequemen Auf- und Abstieg. Tipp: Wand-Kratzsäulen eignen sich hervorragend und sind einfach zu montieren.
  • Katzenbettchen sind eine gute Alternative zu allen Hängematten. Schöne Modelle können dort aufgestellt werden, wo sich eurer Stubentiger am liebsten hinlegt: auf einer breiten Fensterbank oder auch gern hoch oben auf einem Regal.

 

3.       Rückzugsort

  • Höhlen sind gute Rückzugsorte für Katzen. Hier müsst ihr darauf achten, dass die Höhle nicht zu klein ist. Die Katze muss bequem darin stehen und sich drehen können. Eine zu kleine Höhle wird links liegen gelassen.
  • Ein Katzenhaus hat einen großen Vorteil: das Dach kann geöffnet werden. So lässt sich das Häuschen von Zeit zu Zeit gründlich reinigen und die versteckte Beute darf allen rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden.
  • Ein gemütlicher Katzensessel ist für deine Katze ein besonderer Rückzugsort. Hinter der hohen Lehne kann sie sich gut verstecken und sich auf dem bequemen Kissen einkuscheln.

 

4.       Spielzeuge

  • Intelligenz-Spielzeug fördert nicht nur die Intelligenz eurer Lieblinge, sondern auch die Geschicklichkeit. Wir dürfen nicht vergessen: unsere Stubentiger so süß sie auch sind, haben einen natürlichen Jagdtrieb. Mit Intelligenz-Spielzeug können sie ihre feinen Sinne trainieren.
  • Spielzeug aus Sisal und Hanf ist sehr langlebig und robust. Das Spielzeug kann fertig geknotet gekauft werden, oder für alle Bastel-Freunde: Sisal oder Hanf als Meter-Ware kaufen und Knoten selber binden. So könnt ihr auch eure Geschicklichkeit auf die Probe stellen.
  • Eine Spiel Box sorgt für viel Abwechslung. Hier können sich deine Stubentiger gegenseitig jagen und voreinander verstecken, ungestört beobachten und dem Spielkumpel auflauern. Die austauschbaren Deckel, machen jedes Spiel interessanter. Zwei Kratzdeckel unterstützen zusätzlich bei der Krallenpflege, der Spieldeckel ist besonders spannend, denn die eingelassenen Bohrungen laden zum „pföteln“ ein.

 

5.       Kletter-Parcours

  • Eine Cat Wall  besteht in der Regel aus verschiedenen Säulen und unterschiedlichen Verbindungselementen. Damit kannst du einen Kratzbaum ersetzen, wenn ausreichend Kratz-und Liegeflächen vorhanden sind.
  • Das Cat Cross ist ein spannendes Element passend zu allen Cat Walls. Der Korpus ist so gearbeitet, dass eure Katze es gut als Sitzfläche nutzen kann. Die 30cm-Säulen bieten dabei eine gute Möglichkeit zum Sprung und zum Klettern.
  • Die Hängebrücke vervollständigt jede Cat Wall. Sie kann auch an allen Pussicat Kratzbäumen befestigt werden, oder ist als einzelnes Kletter-Element ein abenteuerlicher Spielplatz.

Nun habt ihr einen Überblick darüber erhalten, wie ein Kratzbaum ergänzt oder ganz ersetzt werden kann. Die einzelnen Vorschläge können selbstverständlich gut miteinander kombiniert werden.
Benötigt ihr weitere Tipps zur individuellen Einrichtung? Das Pussicat Team steht euch natürlich gern mit Rat und Tat zur Seite, ich freue mich auf eure Fragen und Anregungen.

 

Tipps vom Meister und der Katze

Tipps vom Meister und der Katze

Hier gibts Tipps und Wissenswertes

Meine lieben Leser*Innen, das Angebot an verschiedenen Produkten für Katzen ist reichlich unübersichtlich geworden.

Auf dieser Seite gebe ich euch Tipps und Ratschläge zu den Themen Kratzbäume und Katzen-Möbeln.

Dabei werde ich von einem erfahrenen Schreiner-Meister unterstützt, der auf über 40 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Kratz- und Klettermöbeln blickt.

Ebenso möchte ich euch Alternativen zu einem handelsüblichen Kletterbaum vorstellen.
Dabei unterstütze ich euch gern mit wertvollen Tipps zur individuellen Planung.

Die Checklisten sollen euch helfen die richtigen Kratz-Möbel für eure Katze zu finden.

Wenn euch noch andere Fragen zum Thema „katzengerechte Klettermöbel“ unter den Nägeln brennen, dann schreibt mir. Ich freue mich euch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Vielleicht habt auch ihr einen nützlichen Tipp für mich? Dann freue ich mich, wenn ihr mich anschreibt.