Heute möchte ich euch etwas über die Entwicklung eines Modells und der Überarbeitung bis zum fertigen Bauteil erzählen.

Am Anfang steht immer eine Idee.

Ich muss zugeben wir haben viele Ideen, einige lassen sich umsetzen, die meisten allerdings müssen wir verwerfen. Das hängt manchmal mit einer komplizierten Verarbeitung zusammen, manche Ideen sind schlicht und einfach technisch nicht sicher.

Aber unsere Hängebrücke stieß bei allen auf großes Interesse. Eine genaue Recherche ergab, dass wir zum einen nicht die ersten mit dieser Idee sind und zum anderen, dass die Hängebrücken sich alle ähneln. Es gab also etwas Spielraum für die Entwicklung einer Pussicat-Hängebrücke.

Wir besprachen uns eingehend mit unserem Schreinermeister wie die Hängebrücke gebaut werden könnte. Er hatte sofort eine Idee, wie das neue Projekt umgesetzt werden kann.
Wichtig für uns als Hersteller sind: leichte Reproduzierbarkeit und die effiziente Bearbeitung.
Das müssen wir bei jeder neuen Entwicklung zu Grunde legen.

Also planten und produzierten die Mitarbeiter eine Hängebrücke bestehend aus einzelnen Holzstegen und zwei End-Platten. Das erste Modell entstand.

Die erste Hängebrücke war allerdings etwas überdimensioniert, die Stege waren sehr groß und unpraktisch zur Befestigung. Da musste nachgebessert werden.
Das nachfolgende Modell hatte ein besseres Maß, aber die Endplatten hatten falsche Bohrungen, ließen sich also nicht bündig an unseren Konsolen befestigen.
Die nächste Nachbesserung musste durchgeführt werden.

So entstand die erste Hängebrücke, die wir in unsere Ausstellung integrieren konnten.  Als Ergänzung zu unseren bestehenden CatWall Bauteilen fügt sich die Hängebrücke optisch sehr gut ein. Sie kann als einzelnes Bauteil, oder aber als Verbindung zwischen einzelnen CatWall Elementen befestigt werden.

Die Tragfähigkeit und Funktionalität hat natürlich Kater Charlie als erster überprüfen dürfen.

Er fand das Gefühl unter den Pfoten am Anfang etwas seltsam, aber mit seinem Lieblings-Spielzeug konnte ich ihn gut davon ablenken. Der zweite Gang über die Brücke war dann schon wesentlich selbstbewusster. Charlie hat auch schon getestet, wie sich die Brücke verhält, wenn er darauf landet. Die Hängebrücke hat Charlies Prüfsiegel erhalten als er sich darauf gelegt hat und mich entspannt angeschaut hat.

Fazit: Eine Hängebrücke macht nicht allen Katzen Spaß, denn sie gibt bei jedem Schritt etwas nach. Unsichere Katzen werden es weiterhin bevorzugen über Bauteile zu laufen die über einen festen Boden verfügen. Aber alle aktiven Abenteurer und kletterfreudigen Stubentiger werden viel Freude mit der Brücke haben.

P.S. Eine Hängebrücke als Verbindungselement zwischen Säulen ist in Planung und das nächste Projekt. Denn je nach Länge kann diese Brücke auch am Kratzbaum befestigt werden. Durch die besondere Bauart schwingt die Brücke nur minimal und kann so statt eines Podests eingebaut werden.

Plant ihr eine CatWall und benötigt dabei Unterstützung? Oder habt ihr Fragen zu Produkten aus der CatWall-Linie? Schreibt mich gern an.