Unser Pech ist des Anderen Glück!

Durch falsche Lagerung bei einem unserer Partner sind einige unserer Bauteile leider unbrauchbar geworden. Wir mussten also einiges aussortieren. Die Podeste, Höhlen, Bezüge und vieles mehr warteten auf die Entsorgung als uns ein Hilferuf aus Trier erreichte.

Das Eselzentrum Trierer Land sucht Spenden für die ca. 20 freilebenden Katzen auf dem Hof. Die Katzen benötigen Schlafplätze für die kalten Nächte: Höhlen, Decken und das, was jeder entbehren kann.

Die aussortierten Bauteile sind optimal als Spende. Denn auch wenn einzelne Sachen etwas verschmutzt und nicht mehr verkaufsfähig sind, können sie für Katzen, die im Moment im Freien und auf Stroh schlafen, sehr nützlich sein.

So nehmen wir Kontakt auf und bieten an die Sach-Spende persönlich zu bringen. Das ermöglicht uns die Betreiber persönlich kennen zu lernen und zusätzlich den Hof anzuschauen. Außerdem bekomme ich nur selten die Gelegenheit Esel zu streicheln und zu kuscheln.

Sodann machen wir uns an die Arbeit die Bauteile nochmals zu sortieren und auf Tauglichkeit zu prüfen. Einiges muss natürlich noch gereinigt werden, die Katzen sollen ihre neuen Domizile sofort beziehen können und die Betreiber sollen nicht zusätzliche Arbeit mit den Sachen haben.

Der Hof liegt zwar 215 km von unserer Produktionsstätte entfernt, die Reise lohnt sich dennoch, denn das Auto ist nahezu bis unter das Dach voll als ich losfahre. Nach knapp 3 Stunden Fahrt komme ich an und bewundere den landschaftlich so schön gelegenen Hof. Die Besitzer sind sehr überrascht, dass wir so viele schöne Dinge für ihre Katzen spenden und bedanken sich überschwänglich bei mir.

Kleiner Esel schaut neugierig

Dank der vielen helfenden Hände ist das Auto im Nu ausgepackt. So habe ich nun etwas Zeit mir den Hof anzuschauen und einige Worte mit den Besitzern zu wechseln.
Die Esel sind bezaubernd und sehr zutraulich. Natürlich darf ich die Esel auch streicheln und fotografieren. Einen kurzen Moment denke ich darüber nach, dass mein Auto ja gerade komplett leer ist, da könnte ein kleiner Esel jetzt reinpassen ;-). Oder die „beste Alarmanlage der Welt“ die hübschen Gänse, die würden auf jeden Fall passen. Aber ich befürchte, dass es den Tieren da auf dem Hof einfach gar nicht besser gehen könnte. Also trenne ich mich von den Träumereien und mache mich glücklich so nette Menschen kennengelernt zu haben auf den Heimweg zu meinen Tieren.