Meine lieben Leser*Innen. Ich weiß das ist für viele ein heikles Thema: Tiere im Bett!

Aber:

Seid ihr euch sicher, dass eure Tiere nicht vielleicht doch ins Bett springen, wenn ihr nicht da seid?

Bedenkt: das Bett duftet ganz herrlich für eure Tiere, nämlich nach euch!

Ich kann besser schlafen, wenn meine Tiere in meiner Nähe sind. Schließlich dürfen unsere Tiere auch auf die Couch und sich in allen Räumen der Wohnung frei bewegen.

Befreundete Hundetrainer haben uns erklärt, dass Tiere natürlich im Bett schlafen können. Mit einem großen ABER: die Tiere dürfen kein territoriales Verhalten entwickeln. Territoriales Verhalten bedeutet, dass die Tiere bestimmen wer und wann ins Bett darf. Dieses Verhalten muss unterbunden werden, denn das Bett gehört uns und wir sagen wer und wann hinein darf!

 

 

 

Diese Lektion haben wir immer im Hinterkopf und achten darauf, dass das Bett nicht vollständig von unseren Vierbeinern eingenommen wird. Denn das kleinste Wesen, Kater Charlie, benötigt tatsächlich den meisten Platz. 

Es gehört mittlerweile zu unserem Abend-Ritual die Tiere zu rufen und sie alle im Bett zu verteilen, sodass jeder ausreichend Platz hat. Meiner Meinung nach schlafen die Tiere ruhiger, wenn sie in unserer Nähe sind. Sie bleiben selten die ganze Nacht, denn irgendwann wird es den Hunden zu warm oder sie fühlen sich doch gestört. Dann wechseln sie den Schlafplatz „Bett“ gegen eins der bequemen Hundekörbchen, von denen wir auch ausreichend im Schlafzimmer stehen haben.

So haben die Hunde immer eine Möglichkeit sich nachts in unserer Nähe aufzuhalten.

Der Kater verschwindet gern in eine seiner zahlreichen Hängematten, die an seinen Kratzbäumen befestigt sind, um sich dann irgendwann wieder anzuschleichen. Denn besonders nachts fällt ihm oft ein, dass die Streicheleinheiten tagsüber möglicherweise zu kurz gekommen sind. Das kann dann natürlich nachts besonders gut nachgeholt werden. Denn seine Menschen sind dann an einem Ort versammelt und sind begeistert wenn er schnurrend auf das Bett springt. Zumindest versteht er das so. Naja aber wirklich böse kann man Charlie nicht lange sein. Und er bekommt selbstverständlich die eingeforderten Streicheleinheiten

Hauptsache dem Tier geht es gut!

 

 

Fazit: Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen ob er seine Tiere ins Bett lässt. Es hat viele Vorteile aber ebenso auch Nachteile, wenn Hund, Katze und Co. im Bett schlafen. Also unsere Nächte sind manchmal kürzer, denn die Tiere wecken uns unbewusst, wenn sie aus dem Bett wollen, aber auch wenn sie wieder zurück wollen. Vor allem wenn es im Körbchen spukt! Aber ich kann auch deutlich schlechter einschlafen, wenn die Tiere es doch vorziehen in ihren Körbchen zu bleiben. Besonders an heißen Tagen bzw. Nächten suchen sich die Tiere instinktiv kühle Plätze zum Schlafen.
Ansonsten ist es für mich ein Genuss neben meinen Vierbeinern zu schlafen, sie zu kuscheln und zu wissen, dass sie es genauso wahrnehmen.

Wie denkt ihr darüber: Tiere ins Bett lassen oder lieber nicht? Ich freue mich auf eure Meinung zu dem Thema.