oder – warum es völlig in Ordnung ist, sich als Elternteil gegenüber seinem Tier zu fühlen.

Seid ihr Mama und Papa oder seid ihr Frauchen und Herrchen?

Also ich muss ganz ehrlich zugeben, ich fühle mich als Mama sowohl Kater Charlie, wie auch meinen Doggies Nala und Felix gegenüber.
In meinen Augen hat das Elternsein nicht zwingend damit zu tun, dass man leibliche Kinder hat. Natürlich stelle ich meine Tiere nicht auf dieselbe Stufe wie Menschenkinder.

An dieser Stelle müssen wir kurz über die Definition des Begriffs „Eltern“ sprechen.

In meinen Augen sind Eltern dazu verpflichtet sich um ihre „Kinder“ zu kümmern: auf ihre Gesundheit zu achten, ebenso darauf dass sie ausreichend zu essen haben, dass sie sinnvoll beschäftigt werden und, das wichtigste, dass sie ihre „Kinder“ lieben.
Deshalb ist es für mich als dreifache Tier-Besitzerin selbstverständlich, mich als „Mama“ zu bezeichnen.

Stehen meine Tiere doch immer an erster Stelle für mich.

Einschränkend muss ich natürlich zugeben, dass ich trotz aller liebevollen Fürsorge nicht aus den Augen verliere, dass es sich bei meinen „Kindern“ um Tiere handelt.
Ihre eigenen tierischen Bedürfnisse sind für mich wichtig!

So unterschiedlich wie wir Menschen sind, sind es auch alle Tiere. Meine Hunde könnten charakterlich unterschiedlicher nicht sein. Das beginnt schon beim Futter. Während Nala alles verschlingt, wählt Felix gern aus und lässt sich auch mit der Gabel füttern. Auch bei der Spielweise und Aufmerksamkeit unterscheiden sich die beiden sehr voneinander. Nala spielt für ihr Leben gern mit mir, Felix bevorzugt es, seinen Kauknochen allein zu mümmeln. Die Streicheleinheiten beansprucht wiederum Felix ganz für sich. Nala hingegen benötigt Körpernähe, weniger körperliche Zuneigung. Und das Nesthäkchen Charlie verbindet die gegensätzlichen Hunde. Denn er liebt es sowohl allein seine Spielmaus zu jagen, wie auch mit mir zusammen zu spielen. Kuscheleinheiten fordert Charlie gern ein und gibt auch genauso höflich Bescheid, wenn der Zärtlichkeiten genug ist. Diese wunderbare Mischung verschiedener Charaktere macht jeden Tag unglaublich interessant und spannend, denn wir wissen nie, was sich die Tiere Neues einfallen lassen.

Ein gemeinsames Hobby haben wir dennoch alle, das uns als Rudel verbindet.

Wir gehen gemeinsam spazieren, bei Wind und Wetter.
Kater Charlie läuft gern mit  und entdeckt gemeinsam mit den Doggies die „Draußen-Welt“. Ich als „Mama“ bin natürlich immer hinterher, dass sich alle Tiere ausreichend draußen und an der frischen Luft bewegen. Denn so können sowohl die Tiere, wie auch wir viel besser entspannen und nachts besser schlafen.

 

 

 

 

 

Fazit: Mit diesem Plädoyer für alle Tier-Mütter und Tier-Väter sollte es uns allen wesentlich leichter fallen uns als „Eltern“ zu begreifen. Denn das Wohlergehen unserer tierischen „Kinder“ ist für uns „Mamis und Papis“ immer das Wichtigste und steht an erster Stelle!

Wie seht ihr euch, eher als Tier-Eltern, oder eher als Halter? Ist es für euch möglich das zu unterscheiden?