Was Charlie gern spielt, wie er spielt, warum er gern mit uns spielt und warum es manchmal nur mit Hund Felix am besten ist.

Charlie ist ein ganz typischer kleiner Kater. Deshalb interessieren ihn Jagd-Spiele am meisten. Alles was sich bewegt ist interessant und was sich von ihm weg bewegt muss gejagt werden.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Die wehrhafte Spielmaus ärgert Charlie ganz schön.

Kleine Spiel-Mäuse sind zurzeit am beliebtesten.

Das Problem bei diesen kleinen Spielzeugen ist nur, dass sie immer unter den Schränken verschwinden. Charlie liegt dann vor dem Schrank und versucht ganz unbeholfen mit seinen Pfötchen die Maus zum Wiedererscheinen zu bewegen. Leider mit dem Ergebnis, dass die Spiel-Maus immer weiter unter dem Schrank verschwindet. Dieses furchtbare Missgeschick wird lautstark mit herzzerreißendem Miauen kommentiert. Dann fühlen wir „Katzen-Eltern“ uns natürlich dazu verpflichtet den Kater bei der Suche zu unterstützen.

Taucht die gewünschte Maus wieder unter dem Schrank hervor, ist sie meist nur noch eine kurze Zeit interessant. Denn ich glaube, dass mein Kater eine große Freude daran hat uns dabei zu zusehen, wie wir nach seinen Spielsachen fischen, als danach damit weiterzuspielen.

 

 

Ich wollte meinen kleinen Kater mit einer Herausforderung überraschen und habe ihm ein Fummelbrett aus unserem Sortiment mit Leckerchen bestückt.

Charlie tut fast alles für Futter, so auch mit dem Fummelbrett. Er war sehr beschäftigt damit die Bröckchen zwischen den Stäben zu manövrieren. Als alles Futter abgeräumt war, schaute er erwartungsvoll und fragte nach einem Nachschlag. Da konnte ich natürlich nicht „Nein“ sagen.
Ein weiteres Spielzeug an dem er seine Geschicklichkeit und sein schlaues Köpfchen gern trainiert ist die Fummel-Box. Hier ist es allerdings etwas schwieriger an die Leckereien zu kommen. Das erfordert sehr geschickte Pfötchen.

Wie alle Spielzeuge sind auch diese Herausforderungen nur eine gewisse Zeit spannend, dann muss etwas Neues her.

Charlie ist ein Bürokater, er begleitet uns jeden Tag zur Arbeit. Hier erfahrt ihr mehr über seine genauen Tätigkeiten als Produkttester und seine Lieblings-Schlafplätze.
Der schlaue Kater hat sich eine ganz besondere Methode ausgedacht. Ist ihm in unserem Büro langweilig läuft er über die Schreibtische und legt sich sehr gern auf die Tastatur, das kommt euch sicher bekannt vor. Natürlich ist es uns manchmal nicht möglich uns sofort dem Kater zu widmen, dann fängt Charlie an mit den Büro-Utensilien zu spielen. Die fallen schon mal runter, ein jämmerliches Miauen erinnert dann daran das der Kater das Heruntergefallene unbedingt benötigt. Schon hat er sein Ziel erreicht, er bekommt die gewünschte Aufmerksamkeit.

Natürlich versuche ich dann eine kurze Pause einzulegen und mit Charlie zu spielen.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Der Federpuschel weckt alle Jagdinstinkte.

Mit einem Federpuschel bewaffnet, lasse ich Charlie über seine Büro-Cat-Wall flitzen. Dabei streiche ich mit dem Puschel über die Säulen und lasse ihn blitzschnell verschwinden. Charlies Jagd-Instinkte sind in Alarmbereitschaft und er ist hochkonzentriert. Hin und wieder lasse ich ihn den Puschel fangen, damit die Jagd erfolgreich ist. Zum Beenden lege ich das Spielzeug hin, so verliert Charlie schnell das Interesse daran und widmet sich anderen Dingen.

 

 

 

Das schönste Ritual allerdings haben Kater Charlie und Hund Felix jeden Morgen nach dem Aufstehen.

Dazu muss ich erwähnen, dass mein kleiner Rüde Felix gern mal ausschläft, dass aber nicht mehr möglich ist, weil der Kater beschäftigt werden will.
Charlies Spielaufforderung geht so: Felix schläft seelenruhig, Charlie ist munter. Also schleicht der schlaue Kater um Felix herum, um zu prüfen ob der Hund von allein wach wird. Meist ist Felix schon wach, möchte aber nicht gern aufstehen. Also greift Charlie zu seiner Geheimwaffe: einem stimmgewaltigen Miauen. Da kann Felix nicht mehr weghören und läuft zu Charlie, um zu schauen was passiert ist. Das nimmt Charlie sofort als Einladung zum wilden Spiel. Die beiden jagen sich durch die Wohnung, kabeln wild auf dem Teppich und zwicken sich gegenseitig in die Pfoten.

Das wilde Spiel geht so lange gut, bis sich eine Hündin einmischt. Denn Nala besteht auf ihren Schönheitsschlaf. Aber Jungs wären nicht Jungs, wenn sie das lange durchhalten würden ohne zu spielen. Dann fängt Felix an Charlie vorsichtig mit seiner Schnauze zu schubsen, bis der Kater aufspringt und Felix spielerisch angreift. So geht es dann weiter bis einer der beiden aufgibt.

Die Zwei waren nicht von Anfang so dicke Freunde. Als Charlie bei uns eingezogen ist, war er gerade 3 Monate alt und ein Winzling. Die Zusammenführung war ein hartes Stück Training, es hat sich am Ende ausgezahlt und wir sind sehr glücklich darüber. Hier könnt ihr die ganze Geschichte nachlesen, wie aus dem kleinen Kater und dem Rüden Felix die besten Freunde wurden.

Zu Anfang mussten wir uns daran gewöhnen, wie wild die beiden spielen und haben sehr aufgepasst, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen. Mittlerweile wissen wir das sich beide, sowohl Kater wie auch Hund gut zur Wehr setzen können. Nun können wir es genießen den beiden beim Spielen zu zuschauen.

Fazit: Es ist ein großer Spaß sowohl für uns als auch für die Hunde mit dem Kater zu spielen. Er zwingt uns dazu kreative Pausen einzulegen und auch mal vom Handy aufzublicken. Auch der abendliche Film kann selten ohne das Kater-Bespaßen auskommen. Und sind wir nicht schnell genug zur Stelle, erinnert uns Charlie lautstark daran, dass ihm jetzt langweilig ist und nicht später!

Wie spielt ihr mit euren Lieblingen? Habt ihr auch Spiel-Rituale? Ich freue mich auf eure Geschichten.