Ein kleiner Kater zieht bei uns ein

Eine Einkaufsliste haben wir schnell heruntergeschrieben, denn die benötigten Utensilien sind uns bekannt und auch schnell eingekauft.

Aber einen Kratzbaum auszuwählen das ist schwierig, der Kater ist ja auch noch so klein. Wir wissen, dass er gern klettert und sehr abenteuerlustig ist. Also muss ich mir für diese kleine Katze etwas ausdenken. Das ist gar nicht so leicht, wenn man so eine riesige Auswahl an Bauteilen hat. Als Hersteller der Klettermöbel können wir aus allen Bauteilen auswählen.
ABER was braucht ein kleiner Kater tatsächlich?
WAS ist wirklich am Anfang sinnvoll?
Sollen wir tatsächlich am Anfang schon so einen großen Kratzbaum aufbauen?
Sollen wir besser mit etwas Kleinerem anfangen und es später ausbauen und verändern?

Nun gut, wir wissen: sollte der erste Kletterbaum unserem kleinen Stubentiger nicht gefallen, bauen wir ihn einfach um, oder bauen etwas ganz anderes.

Ich entscheide mich für einen Kratzbaum mit hohen Sisalsäulen, zwei unterschiedlich hoch angebrachten Hängematten, einer erhöhten Futter-Stelle und einigen Podesten, um das Klettern zu erleichtern. Der Kratzbaum besteht aus den Grundbauteilen aus unserem Sortiment, das erleichtert im Nachhinein den Umbau und die Neugestaltung. Außerdem können wir so den Kletterbaum leicht erweitern.

So bezieht Charlie sein neues Zuhause und ist zunächst überhaupt nicht am Kratzbaum interessiert. Bis er feststellt, dass sich die Futterausgabe dort befindet. Das bleibt die ersten Tage das interessanteste am Kletterbaum, bis er die gemütliche Hängematte entdeckt.

Mittagsschläfchen am liebsten in der Hängematte

Seine Mittagsschläfchen verbringt unser kleiner Kater von nun an eingekuschelt an seinem neuen Lieblingsplatz. Leider interessieren ihn aber alle anderen Bauteile weiterhin nicht.

Etwas verzweifelt habe ich mir nun überlegt den Kratzbaum zu verändern und dem Kater so andere Klettermöglichkeiten einzubauen.

Charlie klettert an den Säulen

 

 

 

 

Nach dem Umbau scheint sich Charlie tatsächlich mehr für seinen neuen Kratzbaum zu interessieren. Jetzt müssen wir nur noch üben, wie er ihn benutzen kann.

Mein kleiner Kater isst sehr gern und lässt sich mit kleinen Leckerchen gern bestechen. Und so versuche ich mit Leckerchen bewaffnet meinem kleinen Kater die verschiedenen Klettermöglichkeiten vorzustellen. Dabei habe ich mir ein Signal für Charlie überlegt: ich lege ein Leckerchen auf ein Podest und klopfe daneben mit dem Finger. So weiß er, da kann er sich etwas schmackhaftes abholen.

Charlie klettert mit Hilfe von Leckerchen

Charlie versteht im Nu wie das Spiel funktioniert. So machen wir es also zu unserem Ritual und üben jeden Abend das Klettern über die Säulen und das Springen über die verschiedenen Ebenen. Charlie hat sichtlich Spaß dabei und ist ein wirklich fleißiger Schüler. Aber wenn er die Lust verspürt seine Krallen zu pflegen benutzt er doch lieber die Armlehne meiner Couch!

Das bedeutet für uns weiter üben und Charlie loben, wenn wir ihn in der Nähe der Säulen sehen.

 

 

 

Fazit: Ein cleverer Kater benötigt hin und wieder eine Herausforderung. Der Kletterbaum darf nicht langweilig werden, denn sonst wird er tatsächlich ignoriert.
Charlie wird bald wieder einen „neuen Kratzbaum“ bekommen. Denn so wichtig wie eine interessante Bauweise ist auch der Standort. Charlies Kratzbaum steht im Moment etwas unglücklich, so dass der Kater nur mit Mühe aus dem Fenster schauen kann. Das werden wir ändern!

Tipp: Hier könnt ihr nachlesen, wie ihr qualitativ hochwertige Katzen-Kratzbäume von minderwertigen unterscheiden könnt. Benötigt ihr darüber hinaus weitere Informationen, schreibt mich gern an.

Wie sehen eure Kratzbäume aus? Nehmen eure Katzen, die gut an?
Erzählt mir gern eure Kratzbaum-Geschichten.