Die Sonne scheint für ALLE

Als uns das Tierheim Solingen anrief und fragte, ob wir sie an einem Sonntag beim jährlichen Sommerfest mit einem Stand unterstützen möchten, waren wir sehr begeistert. Die Stand-Miete sollte eine Spende in beliebiger Höhe sein.

Das Sommerfest hätte kaum besser sein können: die Sonne schien ganztägig, die Besucher waren sehr nett und die Tiere machten auch alle fleißig mit.

Natürlich haben wir auch ausreichend Zeit gefunden uns auf dem Gelände umzusehen, dabei auch das Katzenhaus: ein Wintergarten mit verschiedenen Kratzbäumen.
Wir schauten uns die Kratzbäume durch die Scheibe an und waren sogleich der Meinung, dass wir die Stand-Miete als Sachspende begleichen möchten. In Absprache mit dem Tierheim haben wir also beschlossen dem Tierheim eine schöne große Kratz-Landschaft zu spenden.

Diese muss natürlich in erster Linie den Ansprüchen der Katzen genügen, aber auch den Pflegern. Die Aufgabe war also den Kratzbaum stabil und nicht zu hoch zu bauen, denn die Katzen müssen gut einzufangen und der Kratzbaum leicht zu reinigen sein.

Schaue ich mir die Kratzlandschaft auf den Bildern an, denke ich, dass uns das gut gelungen ist. Unser Büro-Kater Charlie hat die Landschaft auf Stabilität und katzengerechte Bauweise überprüft.
Er war so gar nicht glücklich darüber, dass wir sie wieder abbauen mussten!

Aber umso glücklicher war die Mitarbeiterin der Katzenabteilung aus dem Solinger Tierheim als wir dort ankamen. Die „kleine Kratzbaum-Spende“ durften wir auch sogleich ausladen und natürlich aufbauen. Die geeignete Stelle wurde uns frei geräumt und wir legten sofort los.

Im Teamwork war die Kratz-Landschaft schnell aufgebaut und wir konnten sie der Mitarbeiterin präsentieren. Nebenan meldeten sich die vierbeinigen Bewohner lautstark zu Wort und verlangten zu erfahren, was da in ihren Räumlichkeiten von statten ging. Natürlich durften die Katzen ihren neuen Kratzbaum auch sofort begutachten. Eine der Katzen hat die Kratzlandschaft sofort für sich beansprucht indem sie anfing sich an den Säulen zu schubern und ihre Duftmarke zu hinterlassen. Wir erfuhren, dass die anderen Katzen es schwer haben werden den Kletterbaum mitzubenutzen, denn die Kätzin wird ihn von nun an verteidigen.

Mit großer Freude haben wir beobachtet, wie wohl sich die Kätzin auf dem Kratzbaum gefühlt und die Säulen auf Festigkeit, die Podeste auf Bequemlichkeit und die Hängematten auf Gemütlichkeit überprüft hat.

Die Kletter-Landschaft ist groß, vielleicht lässt die Kätzin doch Besucher zu, es bleibt abzuwarten 😉